Umsatzsteigerung: 10 Tipps zur Reduzierung von Kaufabbrüchen

Eine hohe Anzahl täglicher Besucher im Online-Shop bildet die Voraussetzung für hohe Umsätze. Doch was nutzen überzeugende Besucherzahlen, wenn ein Großteil der potenziellen Kunden den Einkauf vorzeitig abbricht. INTERNETHANDEL informiert Sie über die Folgen einer hohen Abbruchquote und stellt Ihnen 10 Profi-Tipps zur Verfügung, die Ihnen dabei helfen, Kaufabbrüche zu vermeiden.

10 Tipps zur Reduzierung von Kaufabbrüchen

Ausgeprägte Preistransparenz und großer Konkurrenzdruck machen es heute für Online-Händler schon schwer genug, sich am Markt zu behaupten. Vor diesem Hintergrund sollte man zumindest alle unnötigen Ursachen vermeiden, die im E-Commerce zu Umsatzeinbußen und Verlusten führen können. Auf Platz Nummer eins unter den Gründen für Misserfolge im Online-Handel landet regelmäßig eine zu hohe Anzahl an Kaufabbrüchen durch den Kunden. Dieser Fall ist besonders ärgerlich, weil der Besucher meist bereits ganz kurz vor dem erfolgreichen Abschluss seiner Kauftransaktion stand. Die vorzeitige Beendigung der Shopping-Tour erfolgt nämlich meistens dann, wenn sich bereits Artikel im Warenkorb befinden und den Online-Händler nur noch der finale Klick auf den „Jetzt Bestellen“-Button von einem zusätzlichen Umsatz trennt.

Experten gehen davon aus, dass Internetunternehmer mit Abbruchquoten zwischen 50 und 70 Prozent zu kämpfen haben. Ein regelmäßiger Blick in die eigene Shop-Statistik ist jedem Internetunternehmer an dieser Stelle zu empfehlen. Nur so lässt sich herausfinden, wie viele Besucher zwar interessante Produkte im Shop entdecken, sich letztlich aber nicht zum Einkauf durchringen können. Stellt man bei dieser Analyse eine hohe Quote an Kaufabbrüchen fest, dann wird es Zeit zu handeln. Im ersten Schritt muss zunächst Ursachenforschung betrieben werden. Was könnte einen großen Teil der potenziellen Kundschaft davon abhalten, ihren Einkauf auch tatsächlich zu Ende zu führen? Sind mögliche Gründe für das unerwünschte Kundenverhalten gefunden, dann sollten diese konsequent beseitigt werden. Eine entsprechende Optimierung kostet zwar Anstrengung und Zeit, führt im Ergebnis aber zu einem erheblichen Effekt.

Als Shop-Betreiber sollte man sich immer vor Augen führen, dass jeder Verbraucher, der den Warenkorb erreicht, das Ergebnis aufwendiger Maßnahmen in Sachen Online-Marketing und Suchmaschinenoptimierung ist. Der zeitliche Aufwand und die damit verbundenen Kosten sind verloren, wenn sich der Besucher letztlich gegen einen Einkauf entscheidet. Die Bemühungen in einen optimalen Check-out-Prozess im Shop mit einer möglichst geringen Abbruchquote sind also nichts anderes als die konsequente Fortsetzung eines ganzheitlichen Marketings. Anders ausgedrückt kann man auch sagen, dass es unternehmerisch leichtsinnig ist, Zeit und Geld in die Gewinnung neuer Kunden zu investieren, solange der Shop selber nicht so gestaltet und optimiert ist, dass er eine möglichst hohe Verkaufsquote ermöglicht.

Betrachtet man Online-Shops im Hinblick auf Merkmale, die zu Kaufabbrüchen führen, dann stößt man immer wieder auf dieselben Fehler. Auch ohne vertieft in die Analyse der eher versteckten Gründe für eine hohe Abbruchquote einzusteigen, erreicht man als Online-Händler schon viel, wenn man diese offensichtlichen Fehler vermeidet. Die folgenden 10 Profi-Tipps helfen Ihnen dabei, die Zahl an Kaufabbrüchen gering zu halten und Ihre Umsätze deutlich zu steigern.

Tipp 1: Verzicht auf Registrierungspflicht

Obwohl es völlig sinnfrei ist, Online-Kunden vor dem Kauf zu einer Registrierung zu zwingen, findet man diesen weit verbreiteten Fehler immer noch in vielen Shops. Da der Besteller im Rahmen des Check-out-Prozesses ohnehin alle relevanten Daten übermittelt, hat es keinen erkennbaren Vorteil, eine Registrierung zu verlangen. Verzichten Sie also auf dieses überflüssige Risiko und bieten Sie eine Registrierung, wenn überhaupt, dann nur auf freiwilliger Basis und nach dem Einkauf an.

Tipp 2: Gütesiegel schaffen Vertrauen

Sie setzen bereits ein renommiertes Gütesiegel ein, um Ihren neuen Kunden Vertrauenswürdigkeit zu signalisieren? Dann sollten Sie sich nicht darauf beschränken, das wertvolle Zertifikat auf Ihrer Startseite anzuzeigen, sondern es auch aktiv …

INTERNETHANDEL Ausgabe Nr. 114 (04/2013) Amazon-Commerce - Diese Amazon-Services befördern Ihr Online-Business auf das nächste Level Artikel aus Ausgabe Nr. 114 (04/2013)
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Über den Autor

Sebastian Huke

Sebastian Huke

Artikel des Autors

Sebastian Huke ist bereits seit 2011 Redakteur und Marketing-Manager beim E-Commerce-Magazin INTERNETHANDEL und seine Begeisterung für neue Geschäftsideen ist kein Geheimnis. Daher betreut er im Magazin sowie im Unternehmensblog die Bereiche Geschäftsideen und Gründung. So stellt Sebastian Huke regelmäßig neue Start-ups vor, führt Interviews, erarbeitet Gründerstorys und verfasst auch themenübergreifende Artikel in den Bereichen Online-Handel und Marketing.