Neues Gesetzespaket gegen Abzocke im Internet und am Telefon

Es sind die zwei Seiten der ein und derselben Medaille: Einerseits ist unsere moderne Kommunikation per Internet und Telefon mit weitreichenden Chancen und Möglichkeiten verbunden und andererseits bietet sie Betrügern und halbseidenen Unternehmen immer neue Methoden, um Verbraucher abzuzocken.

Gesetzespaket gegen Abzocke

Ob übertrieben teure Abmahnungen für marginale Verstöße, zwielichtige Inkasso-Praktiken oder aggressive Werbung am Telefon: Die Abzocke ist heute allgegenwärtig und fast jeder hat schon einmal eine negative Erfahrung hiermit machen müssen. Die schwarz-gelbe Regierung will besonders dreisten Geschäftspraktiken jetzt einen Riegel vorschieben und hat im Bundeskabinett ein Gesetzespaket verabschiedet, mit dem betrügerisches Handeln per Internet oder Telefon eingedämmt werden soll. Unter anderem sollen die Gebühren für Abmahnungen aufgrund von Urheberrechtsverletzungen beim illegalen Herunterladen von Bildern oder Musik auf 155,30 Euro begrenzt werden. Glücksspiele bedingen künftig eine Bestätigung per Fax oder E-Mail und können nicht mehr alleine am Telefon vereinbart werden. Außerdem müssen Inkasso-Unternehmen künftig exakt darlegen, in wessen Auftrag und warum sie bestimmte Beträge einfordern.

 

Über den Autor

Sebastian Huke

Sebastian Huke

Artikel des Autors

Sebastian Huke ist bereits seit 2011 Redakteur und Marketing-Manager beim E-Commerce-Magazin INTERNETHANDEL und seine Begeisterung für neue Geschäftsideen ist kein Geheimnis. Daher betreut er im Magazin sowie im Unternehmensblog die Bereiche Geschäftsideen und Gründung. So stellt Sebastian Huke regelmäßig neue Start-ups vor, führt Interviews, erarbeitet Gründerstorys und verfasst auch themenübergreifende Artikel in den Bereichen Online-Handel und Marketing.