Mehr Erfolg für kleine und mittlere Online-Händler: Guerilla-Marketing im Portrait

Obwohl Existenzgründungen im Bereich E-Commerce sehr beliebt sind, haben es die frisch gebackenen Online-Händler nicht leicht, sich am Markt zu behaupten. Um sich gegen die finanzstarken Marktriesen durchsetzen zu können, sind ausgefallene und kreative Marketingaktionen nötig, um für die nötige Aufmerksamkeit in der Zielgruppe zu sorgen. INTERNETHANDEL erklärt auf anschauliche Weise, wie Sie das sogenannte Guerilla-Marketing erfolgreich einsetzen können.

Guerilla-Marketing im Portrait

Die Konkurrenz im E-Commerce ist groß und vor allem die finanzstarken Marktriesen machen den Neulingen in der Branche schwer zu schaffen. Die Großanbieter verfügen nämlich über umfassende Werbebudgets, die es ihnen erlauben, per TV-, Radio-, Kino-, Zeitschriften- und Plakatwerbung auf sich, ihre Marken und ihre Angebote aufmerksam zu machen. Kleinen und mittleren Unternehmen fehlt es hier dagegen an den entsprechenden Finanzmitteln, ohne die es nicht möglich ist, die Instrumente der klassischen Werbung zu nutzen. Dieser Umstand erschwert zwar die Ausgangslage der Anfänger im Online-Handel: Ganz auf Werbung zu verzichten brauchen allerdings auch diese nicht. Anstelle der herkömmlichen und teuren Werbung bietet sich für die Gruppe der kleinen und mittleren Internet-Unternehmer das sogenannte Guerilla-Marketing an. Experten verstehen hierunter Vermarktungsaktionen, die mit geringem Mitteleinsatz eine große Wirkung erzielen.

Der Begriff Guerilla-Marketing wurde in den 1980er Jahren in den USA von dem Unternehmensberater und Marketing-Experten Jay C. Levinson geprägt. Levinson veröffentlichte im Jahr 1984 sein „Guerilla-Marketing Handbuch“, in dem er darlegte, wie sich der hohe Kapitaleinsatz für klassische Werbung durch Einfallsreichtum, Kreativität und Originalität ersetzen lässt. Das Buch entwickelte sich schnell zum Standardwerk für Werber und Marketing-Fachleute. Bis heute wurden weltweit rund 14 Millionen Exemplare hiervon verkauft, während mittlerweile Übersetzungen in 42 Sprachen vorliegen. Die zunehmende Ausdehnung der digitalen Kommunikation hat dem Guerilla-Marketing in den letzten Jahren zu einer starken Fortentwicklung verholfen. Werbebotschaften lassen sich dank E-Mail Verkehr, Blogs, Foren und sozialen Netzen heute innerhalb von kürzester Zeit massenhaft verbreiten. Die Adressaten entsprechender Kampagnen werden damit selber zum Teil der Aktion, indem sie besonders originelle oder witzige Ideen und Einfälle selber in ihrem privaten Umfeld teilen und damit die Reichweite der Guerilla-Kampagne deutlich erhöhen.

INTERNETHANDEL Ausgabe Nr. 103 05/2012 – Guerilla-MarketingDass sich das Guerilla-Marketing aufgrund der genannten Eigenschaften vor allem als moderne Werbeform für den E-Commerce eignet, hat sich INTERNETHANDEL im Mai vergangenen Jahres (Ausgabe Nr. 103 – 05/2012) ausführlich mit diesem Thema beschäftigt. Im Rahmen einer umfassenden Titelstory erfahren interessierte Internet-Unternehmer in dieser Ausgabe alles über diese besondere Form der Werbung. Hierzu werden zunächst der Begriff und sein Ursprung erklärt. Im nächsten Schritt lernen die Leser anhand von konkreten Beispielen die Wirkungsweise erfolgreicher Guerilla-Marketing Kampagnen kennen. Im Anschluss an die allgemeinen Basis- und Hintergrund­informationen folgt die Vorstellung von insgesamt acht Guerilla-Taktiken für den Online-Handel. Auch hier wird mit zahlreichen Beispielen gearbeitet, um auf anschauliche Weise zu erklären, wie eine erfolgreiche Kampagne in diesem Bereich konzipiert, geplant und umgesetzt werden muss. An vielen Stellen der Titelstory stoßen interessiere Leser zudem auf sorgfältig ausgewählte Praxis- und Expertentipps, die das Erlernte vertiefen und eine wertvolle Hilfestellung bei der Entwicklung individueller Aktionen bieten.

 

Über den Autor

Sebastian Huke

Sebastian Huke

Artikel des Autors

Sebastian Huke ist bereits seit 2011 Redakteur und Marketing-Manager beim E-Commerce-Magazin INTERNETHANDEL und seine Begeisterung für neue Geschäftsideen ist kein Geheimnis. Daher betreut er im Magazin sowie im Unternehmensblog die Bereiche Geschäftsideen und Gründung. So stellt Sebastian Huke regelmäßig neue Start-ups vor, führt Interviews, erarbeitet Gründerstorys und verfasst auch themenübergreifende Artikel in den Bereichen Online-Handel und Marketing.