In sechs einfachen Schritten zum perfekten Elevator Pitch

Als selbständiger Unternehmer kommt man immer wieder in Situationen, in denen man seine berufliche Tätigkeit in Kurzform möglichst interessant und originell vorstellen muss, um neue Kunden oder Geschäftspartner zu gewinnen. INTERNETHANDEL erklärt Ihnen in sechs einfachen Schritten, wie Sie Ihren eigenen „Elevator Pitch“ erarbeiten und sich künftig routiniert und erfolgreich präsentieren können.

In sechs Schritten zum perfekten Elevator Pitch

Der „Elevator Pitch“ gehört zu den zahlreichen Begriffen, die ursprünglich aus dem englischsprachigen Business-Jargon stammen und ihren Weg im Laufe der Zeit auch in unsere Sprache gefunden haben. Gemeint ist hiermit eine sehr kurze und prägnante Präsentation des eigenen Unternehmens. Sie soll maximal nur zwischen 30 und 60 Sekunden in Anspruch nehmen und sich damit im übertragenen Sinne während einer Fahrt im Aufzug (Elevator) halten lassen.

Im Alltag eines Unternehmers gibt es zahlreiche Situationen, in denen er einen gut vorbereiteten Elevator Pitch einsetzen kann, um zu überprüfen, ob sein jeweiliges Gegenüber Interesse an einer beruflichen Zusammenarbeit hat. Ob bei zufälligen Begegnungen in der Öffentlichkeit, bei privaten Feiern oder Partys, auf Messen oder am Rande von Konferenzen oder tatsächlich im Fahrstuhl: Der Elevator Pitch ist die passende Antwort auf die Frage „Was machen Sie eigentlich beruflich?“ und sollte so gut vorbereitet sein, dass man ihn jederzeit auswendig „abspulen“ kann, ohne erst großartig darüber nachdenken zu müssen oder sich umständlich zu verhaspeln.

Mit drei Sätzen zum Erfolg

Der klassische Elevator Pitch besteht aus drei Teilen. Der erste Teil ist dabei die direkte Antwort auf die Frage nach der eigenen beruflichen Beschäftigung. Sie könnte zum Beispiel lauten: „Ich führe einen Online-Shop für italienische Espressomaschinen und wir begeistern unsere Kunden mit Geräten, die es sonst in Deutschland nicht gibt“. Wir wählen diese Formulierung, weil wir herausfinden wollen, ob unser Gegenüber potenziell ein Kunde oder ein Geschäftspartner werden könnte. Also müssen Sie jetzt sehr genau auf die Reaktion Ihres Gesprächspartners achten. Reagiert er nur mit einem freundlichen Nicken, erzählt etwas von seiner eigenen Autowerkstatt oder erkundigt sich nach ihrer Lieblingsfußballmannschaft, dann ist der Elevator Pitch bereits beendet. Ihr Gegenüber scheint nämlich weder daran interessiert zu sein, eine Espressomaschine zu kaufen, noch ist er selber in einer Branche tätig, die eine Kooperation nahelegen würde.

Geht seine Antwort jedoch eher in die Richtung: „Das ist aber interessant. Wie stellen Sie es an, dass es diese Geräte nur bei Ihnen gibt“ oder „Ich bin selber leidenschaftlicher Espressotrinker und seit langem auf der Suche nach einer perfekten Maschine“ oder „Was für ein Zufall: Ich selber handle mit hochwertigen Espressobohnen aus Kenia“, dann können Sie die zweite Stufe des Elevator Pitch zünden. In dieser geht es darum, das Bild von Ihrem Unternehmen differenzierter zu gestalten und das Interesse ihres Gesprächspartners gezielt …

INTERNETHANDEL Ausgabe Nr. 113 (03/2013) Die Kapitalspritze - 8 clevere Strategien zur Finanzierung Ihres Unternehmens Artikel aus Ausgabe Nr. 113 (03/2013)
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Über den Autor

Sebastian Huke

Sebastian Huke

Artikel des Autors

Sebastian Huke ist bereits seit 2011 Redakteur und Marketing-Manager beim E-Commerce-Magazin INTERNETHANDEL und seine Begeisterung für neue Geschäftsideen ist kein Geheimnis. Daher betreut er im Magazin sowie im Unternehmensblog die Bereiche Geschäftsideen und Gründung. So stellt Sebastian Huke regelmäßig neue Start-ups vor, führt Interviews, erarbeitet Gründerstorys und verfasst auch themenübergreifende Artikel in den Bereichen Online-Handel und Marketing.