Facebook-Shopsoftware: Anbieter im direkten Vergleich

Spätestens seit der weltumspannende Erfolg von Facebook in aller Munde ist, beschäftigt sich auch die E-Commerce-Branche mit der Plattform und versucht, sie zur Vermarktung von Produkten zu nutzen. INTERNETHANDEL erklärt den Verkauf über Facebook, stellt Ihnen fünf Expertentipps zur Verfügung und liefert einen Anbietervergleich für Facebook-Shops.

Facebook-Shopsoftware: Anbieter im Vergleich

Der F-Commerce ist der bislang jüngste Ableger der verschiedenen Formen des elektronischen Handels im Internet. Die Abkürzung „F“ steht dabei für Facebook und folglich bezeichnet der Begriff den Verkauf von Waren direkt über das größte und erfolgreichste soziale Netzwerk der Welt. Es war nur eine Frage der Zeit, bis der E-Commerce auf diese und ähnliche Plattformen aufmerksam wurde. Letztlich trifft man hier weltweit auf eine Anzahl an Usern, die beispiellos ist. Angesichts der ersten Versuche, Produkte und Dienstleistungen unmittelbar innerhalb der Oberfläche von Facebook zu verkaufen, zeigten sich viele Experten zunächst skeptisch. Man ging davon aus, dass die Besucher sozialer Netzwerke primär an der Pflege von Freundschaften und am privaten Austausch interessiert sind und nur schwer dazu zu bewegen wären, in diesem Rahmen auch Einkäufe zu tätigen. Diese Einschätzung erwies sich jedoch schon nach kurzer Zeit als falsch. Zwar verlaufen Motivation und Kaufimpulse beim F-Commerce anders als beim klassischen E-Commerce: Allerdings sind auch hier bemerkenswerte Umsätze möglich, wenn man bestimmte Regeln berücksichtigt.

Eines vorab: Im Gegensatz zu einer reinen Shopping-Plattform müssen Aktivitäten bei Facebook grundsätzlich vorrangig als Aktionen in Sachen Marketing begriffen werden. Die sozialen Netze bieten Online-Händlern die einmalige Möglichkeit, eine persönliche Verbindung zu potenziellen und bestehenden Kunden aufzubauen. Auch wenn diese nicht immer zum unmittelbaren Einkauf führt, dann ist sie dennoch wertvoll. Kunden und Interessenten werden nämlich nicht nur dauerhaft und stabil mit dem Shop-Betreiber verbunden, sondern hinterlassen in Form von Kommentaren, Weiterleitungen und „Likes“ auch ein sehr deutliches Feedback. Kluge Internethändler können so viele wertvolle Informationen über die Vorlieben und Abneigungen ihrer primären Zielgruppe gewinnen und diese nutzen, um das eigene Angebot sukzessive immer stärker zu optimieren.

Wer sich beim F-Commerce vor Enttäuschungen bewahren will, sollte seine  Umsatzerwartungen nicht zu hoch schrauben. Viele große internationale Konzerne haben ihre Verkaufsaktivitäten bei Facebook mittlerweile wieder eingestellt, weil sie mit den dort erzielbaren Umsätzen nicht zufrieden waren. Einige sprechen in diesem Zusammenhang sogar bereits vom „Fail-Commerce“ und halten das Verkaufsexperiment Facebook für gescheitert. Experten sind sich jedoch einig darüber, dass die mittel- und langfristigen Umsatzchancen beim weltweit größten sozialen Netz ausgesprochen hoch sind. Händler müssen lediglich begreifen, dass sich Abläufe und Prozesse bei Facebook nach den Nutzern und nicht nach den Wünschen der Verkäufer richten. Wer als Shop-Betreiber diese Lektion erst einmal gelernt hat, kann den F-Commerce optimal nutzen, um seine anderen Verkaufsaktivitäten zu unterstützen und zu stärken. Im Folgenden haben wir für Sie fünf bewährte Praxistipps zusammengestellt, die Ihnen dabei helfen sollen, Ihre eigenen Konzepte in Sachen Facebook möglichst erfolgreich umzusetzen.

1. Fallen Sie nicht mit der Tür ins Haus

Bei Facebook und bei anderen sozialen Netzen geht es vorrangig um die Kommunikation. Nutzer loggen sich hier ein, um sich miteinander auszutauschen und um Neuigkeiten zu erfahren. Wenn sie im F-Commerce Erfolge erzielen wollen, müssen Sie immer zuerst eine Beziehung zu Ihren potenziellen Kunden aufbauen. Anbieter, die in der Plattform lediglich eine weitere Verkaufsfläche sehen und dementsprechend vordergründig für …

INTERNETHANDEL Ausgabe Nr. 112 (02/2013) Die besten Internet-Start-ups 2012 Artikel aus Ausgabe Nr. 112 (02/2013)
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Über den Autor

Sebastian Huke

Sebastian Huke

Artikel des Autors

Sebastian Huke ist bereits seit 2011 Redakteur und Marketing-Manager beim E-Commerce-Magazin INTERNETHANDEL und seine Begeisterung für neue Geschäftsideen ist kein Geheimnis. Daher betreut er im Magazin sowie im Unternehmensblog die Bereiche Geschäftsideen und Gründung. So stellt Sebastian Huke regelmäßig neue Start-ups vor, führt Interviews, erarbeitet Gründerstorys und verfasst auch themenübergreifende Artikel in den Bereichen Online-Handel und Marketing.