Der Gründerwettbewerb der WirtschaftsWoche 2013

Gründerwettbewerbe bieten jungen Unternehmen ausgezeichnete Chancen, sich und ihre Geschäftsideen einer fachkundigen Jury zu präsentieren, eine große Öffentlichkeit zu erreichen und nicht zuletzt, durch Geld- oder Sachpreise, eine aktive Unterstützung in der Start- und Aufbauphase zu erhalten. Bereits zum siebten Mal richtet die WirtschaftsWoche ihren jährlich stattfindenden Wettbewerb für Gründer und Jungunternehmer aus und hat hierzu Sachpreise im Gesamtwert von bis zu 300.000 Euro ausgelobt. Bis zum 15. Juli 2013 haben interessierte Teilnehmer Gelegenheit, ihre Unterlagen online einzureichen.

Gründerwettbewerb der WirtschaftsWoche

Die Teilnahme kostet nichts. Nur ein wenig Mut.

Junge Unternehmen haben oft Hemmungen, an Gründerwettbewerben teilzunehmen. Viele Gründer gehen davon aus, dass ihre Geschäftsidee viel zu gewöhnlich und ihre Unternehmensgeschichte viel zu unspektakulär ist, um eine wirkliche Chance auf einen Sieg zu haben. Diese Hemmung sollte man überwinden, denn schließlich hat man bei der Teilnahme nichts zu verlieren, aber dafür sehr viel zu gewinnen. Gelingt es einem frisch gegründeten Unternehmen, siegreich aus einem der bekannten Wettbewerbe hervorzugehen, dann sind damit zahlreiche Vorteile verbunden. Die hohe Aufmerksamkeit der Fachwelt, Medien, Investoren und der breiten Öffentlichkeit wirkt sich unmittelbar positiv auf den Bekanntheitsgrad aus und sorgt in der direkten Folge für interessante geschäftliche Kontakte. Dies sichert die Fortentwicklung und die Finanzierung des Unternehmens und stellt die Weichen insgesamt auf Erfolg.

Ein Blick auf die bisherigen Gewinner der WirtschaftsWoche-Gründerwettbewerbe zeigt deutlich, wie vorteilhaft sich die Teilnahme für diese Unternehmen ausgewirkt hat. Zu den Siegern der vergangenen Jahre zählten unter anderem Start-ups wie „Meine Möbelmanufaktur“, der Öko-Marktplatz „AvocadoStore“, der Schokolade-Anbieter „Chocri“ oder das Modelabel „Armedangels“. Die mittlerweile große Bekanntheit der Vorjahressieger spricht dabei für sich.

Die Voraussetzungen für die Teilnahme am Wettbewerb sind nicht sonderlich streng und können von vielen Unternehmen erfüllt werden:

  • Gründungen ab Anfang 2011 oder Unternehmen in Gründung
  • Die Rechtsform des Unternehmens spielt keine Rolle
  • Mindestens zwei Gründer müssen beteiligt sein
  • In den nächsten zwei Jahren können 20 Arbeitsplätze geschaffen werden
  • Erhaltene Startfinanzierungen dürfen eine Million Euro nicht überschreiten

Wenn Sie diese fünf Voraussetzungen erfüllen, sind Sie grundsätzlich für die Teilnahme am Wettbewerb qualifiziert. Die ausgelobten Gewinne haben es in sich und sind darauf ausgerichtet, dem Sieger zum sicheren und nachhaltigen Erfolg zu verhelfen.

Interessante Gewinne erhöhen die Marktchancen der Gewinner

Bei den Preisen, die den Finalisten und vor allem dem Sieger winken, handelt es sich vor allem um hochwertige Beratungsleistungen durch renommierte Experten. Im einzelnen werden hiervon die folgenden Bereiche abgedeckt:

  • Rechtsberatung
  • Suche nach Investoren
  • Marketingberatung
  • Personalauswahl und Organisationsstruktur
  • Gründertraining

Die Rechtsberatung wird von der bekannten Kanzlei Osborne Clarke übernommen. Die Experten begleiten den Sieger während der ersten Finanzierungsrunde, helfen bei der Gestaltung von neuartigen Geschäftskonzepten und beraten die Gründer in Bezug auf markenrechtliche Themen. Das Business-Angels-Netzwerk b-to-v Partners AG ist bei der Suche nach Investoren behilflich und stellt einen Angel, der das siegreiche Start-up ein Jahr lang aktiv begleitet. In Sachen Markenstrategie erhält der Gewinner eine Beratung durch die Fachleute der Agentur thjink, während Heidrick & Struggles das Segment der Personalberatung übernimmt und die Gründer beim Aufbau einer professionellen Organisationsstruktur unterstützt.

Zusätzlich erhalten die fünf Finalisten inklusive des Siegers ein einjähriges Gründertraining, das durch das internationale Unternehmernetzwerk Entrepreneurs´ Organization ausgerichtet wird. Ein besonderer Zusatzpreis wird von der WirtschaftsWoche selber gestellt: Hier dürfen die Gewinner im Rahmen eines Gründertagebuchs regelmäßig über ihre aktuellen Entwicklungsschritte berichten.

Der Ablauf des Gründerwettbewerbs erfolgt zweistufig. Unter allen Teilnehmern wählt eine Fachjury zunächst fünf Finalisten aus, die im September dieses Jahres live gegeneinander antreten und um den ersten Platz kämpfen. Ebenfalls im Herbst findet dann die Siegerehrung statt.

Die Bewerbungsunterlagen zum Wettbewerb können bis zum 15. Juli 2013 als PDF-Dokumente auf der Webseite award.wiwo.de/gwb2013/ eingereicht werden und bestehen aus vier Bestandteilen:

  • Ein Anschreiben, in dem dargelegt wird, aus welchem Grund die Bewerbung erfolgt und wie sich die Marktchancen des Unternehmens durch die Sachpreise erhöhen lassen.
  • Ein Businessplan, in dem das Gründerteam vorgestellt wird, das Geschäftskonzept, die Marktsituation und das Produkt erläutert werden und der einen Finanzplan für die kommenden drei bis fünf Jahre enthält.
  • Ein Exposé im Umfang von maximal einer Seite mit einer kurzen Erklärung der eigentlichen Geschäftsidee.
  • Ein Probe-Tagebuch von zwei bis vier Seiten, in dem der Ablauf der bisherigen Gründungsphase vorgestellt wird.

Wenn Sie die Teilnahmebedingungen erfüllen und sich in der Lage fühlen, die Bewerbungsunterlagen professionell zu erstellen, dann sollten Sie nicht zögern, an dem Gründerwettbewerb der WirtschaftsWoche teilzunehmen.

 

Über den Autor

Sebastian Huke

Sebastian Huke

Artikel des Autors

Sebastian Huke ist bereits seit 2011 Redakteur und Marketing-Manager beim E-Commerce-Magazin INTERNETHANDEL und seine Begeisterung für neue Geschäftsideen ist kein Geheimnis. Daher betreut er im Magazin sowie im Unternehmensblog die Bereiche Geschäftsideen und Gründung. So stellt Sebastian Huke regelmäßig neue Start-ups vor, führt Interviews, erarbeitet Gründerstorys und verfasst auch themenübergreifende Artikel in den Bereichen Online-Handel und Marketing.