Mitarbeiterbindung leicht gemacht: 10 Tipps für ein erfolgreiches Team

Ausgesprochen wichtig und doch meist unterschätzt: Die Motivation und Bindung von Mitarbeitern gehört zu den ganz wesentlichen Erfolgsfaktoren von Unternehmen. Letztlich sind es die Leistungen des ganzen Teams, die einen Betrieb kennzeichnen und wer es als Unternehmer versäumt, seine Mitarbeiter entsprechend zu behandeln, zu führen und zu fördern, der wird schnell an die Grenzen der betrieblichen Leistungsfähigkeit stoßen.

Mitarbeiter-Bindung und Team-Building

 

Der Erfolg jedes Unternehmens ist von den Mitarbeitern abhängig

Innerhalb eines Einpersonenbetriebs fällt die Antwort auf die Frage, wer hier für Erfolg und Misserfolg zuständig und verantwortlich ist, sehr leicht. Natürlich hängt es hier fast ausschließlich vom Unternehmer, seinem Verhalten und seiner Motivation ab, wie sich die Firma im Laufe der Zeit entwickelt. So einfach uns eine Antwort und Beurteilung in diesem Fall fällt, umso schwerer ist sie, sobald es sich um Unternehmen mit mehreren Mitarbeitern handelt.

Dabei stellt sich die ganze Angelegenheit hier annähernd identisch dar. Es ist von den einzelnen Teammitgliedern abhängig, zu welchen Erfolgen ein Unternehmen in der Lage ist. Die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens ist damit immer nur die Summe der Leistungsfähigkeit seiner Mitarbeiter.

Mitarbeiter halten den Motor der Firma am Laufen. Sie lösen rund um die Uhr Probleme, bringen ihre Verbesserungsvorschläge ein, handeln aus Verantwortungsbewusstsein immer im Interesse des Unternehmens, regulieren Fehler, führen neue Teammitglieder in ihre Aufgabenbereiche ein und vertreten den Charakter des Unternehmens nach außen hin. Dieser Darstellung würde wohl niemand ernstlich widersprechen.

Doch wenn Ihre Mitarbeiter tatsächlich dazu in der Lage sind, diese anspruchsvollen Leistungen zu erbringen, dann verfügen sie selbstverständlich auch über das Potenzial, sich genau gegenteilig zu verhalten und dem Unternehmen erheblichen Schaden zuzufügen. Es muss also als unbestritten gelten, dass die innere Einstellung und die Haltung von Mitarbeitern gegenüber ihrem Betrieb zu den wichtigsten unternehmerischen Erfolgsfaktoren überhaupt gezählt werden kann.

 


 

Ihr wichtigstes Ziel: Mitarbeiter dauerhaft binden

Wenn Sie erst einmal die Einsicht entwickelt haben, dass Ihre Mitarbeiter für einen erheblichen Teil Ihrer Erfolge verantwortlich sind, dann kann es im Prinzip nur noch die Zielsetzung geben, dass jedes einzelne Teammitglied möglichst lange in Ihrem Unternehmen verbleibt. Sie müssen sich unbedingt mit dem Thema Mitarbeiterbindung beschäftigen. Eine gelungene Mitarbeiterbindung erfüllt zwei Anforderungen zugleich.

Zum einen sorgt sie für eine optimale Beziehung zwischen Ihren Mitarbeitern und Ihrem Unternehmen. Die einzelnen Teammitglieder können sich gut mit der Firma identifizieren und handeln dadurch bevorzugt im betrieblichen Interesse. Zum anderen sorgt die Mitarbeiterbindung dafür, dass sich die einzelnen Personen rundum wohl fühlen und vermindert auf diese Weise das Risiko, dass sich Ihre Mitarbeiter allmählich vom Betrieb verabschieden und Ihnen verlorengehen.

Abgesehen davon, dass es immer schädlich ist, einen guten Mitarbeiter zu verlieren, sollten Sie in diesem Zusammenhang auch darüber nachdenken, mit wie viel Aufwand eine Neueinstellung insgesamt verbunden ist. Es führt also kein Weg an der Mitarbeiterbindung vorbei. Je eher und intensiver Sie sich als Unternehmer mit diesem Thema auseinandersetzen, desto besser für Sie und Ihr Unternehmen.

 


 

Der Unternehmer als Motivator: Eine Ihrer wichtigsten Aufgaben

Als Unternehmer haben Sie eine ganze Menge Aufgaben, die Ihren Tag ausfüllen und Ihre Arbeit anstrengend machen. Zu Ihren wichtigsten Verpflichtungen gehört es dabei, dass Sie Ihre Mitarbeiter dauerhaft motivieren. Nur wenn alle Teammitglieder zufrieden sind und sich wohl fühlen, werden sie dauerhaft hohe Leistungen erbringen, sich mit dem Unternehmen identifizieren und dem Betrieb zum durchschlagenden Erfolg verhelfen. Das entscheidende Zauberwort in diesem Zusammenhang lautet dabei Anerkennung.

Schlagen Sie sich dabei eines direkt aus dem Kopf: Anerkennung ist keineswegs identisch mit Lob. Mit einem ausgesprochenen Lob honorieren Sie als Vorgesetzter eine bestimmte Leistung, einen aktuellen Erfolg oder ein besonders gutes Arbeitsergebnis.Wer allerdings davon ausgeht, dass sich Hochachtung in Form einer bloßen Aneinanderreihung von Lob erzeugen lässt, der befindet sich im Irrtum. In diesem Fall droht nämlich die Gefahr, dass sich das Lob zur hohlen Floskel entwickelt. Diese hat gar keine oder sogar eine negative Wirkung und wird auf keinen Fall dazu beitragen, einem Mitarbeiter deutlich zu zeigen, dass er gebraucht, geschätzt und geachtet wird. Anerkennung ist eher eine vollständige Haltung, die Sie als Chef gegenüber Ihrem gesamten Team einnehmen müssen, wenn Sie dafür sorgen wollen, dass Ihre Mitarbeiter dauerhaft motiviert bleiben und sich im Unternehmen so wohl fühlen, dass sie nicht mit dem Gedanken eines Jobwechsels spielen.

 


 

Zur Sache: So gelingen Mitarbeiterbindung und Motivation perfekt

Wir haben nun von verschiedenen Seiten beleuchtet, aus welchen Gründen heraus eine umfassende Mitarbeiterbindung und Mitarbeitermotivation sinnvoll und vor allem im Interesse des unternehmerischen Erfolges ist. Doch auf welche konkrete Art und Weise können Sie als Arbeitgeber dazu beitragen, dass sich Ihre Mitarbeiter im Unternehmen wohl fühlen, Ihnen möglichst lange erhalten bleiben und dabei Höchstleistungen erbringen?

Es gibt eine ganze Reihe von bewährten Strategien und Tipps, mit deren Hilfe erfahrene Unternehmer mit Personalverantwortung dafür sorgen, dass Unmut im Team gar nicht erst aufkommt und dass sich jeder Mitarbeiter wohl und anerkannt fühlt. Die wichtigsten Hinweise zu diesem Thema haben wir für Sie gesammelt. Die hier folgenden Tipps unterstützen Sie bei der anspruchsvollen Aufgabe der Mitarbeiterbindung und untermauern auf diese Weise Ihren unternehmerischen Erfolg.

 

Tipp 1: Interesse zeigen

Der Feind jeder Form von Anerkennung ist das Desinteresse. Wenn Sie bemerken, dass sich Ihr Gegenüber einfach kein bisschen für das interessiert, was Sie tun oder leisten, erlischt Ihre Motivation innerhalb von kürzester Zeit. Sie sollten daher immer nach Wegen suchen, Ihren Mitarbeitern zu zeigen, dass Sie sich wirklich dafür interessieren, was jeder Einzelne vollbringt.

Das ganze Team muss spüren, dass Ihnen sowohl das Wohlbefinden als auch die Leistungen auf der einen und die Probleme und Schwierigkeiten auf der anderen Seite am Herzen liegen. Nur ein aufmerksamer Chef ist ein guter Chef und Sie sind gut damit beraten, wenn Sie jeden einzelnen Mitarbeiter immer wieder spüren lassen, dass Sie ihm nicht gleichgültig gegenüberstehen.

 

Tipp 2: Um Rat fragen

Eine ausgezeichnete Möglichkeit, um gleichzeitig Anerkennung zu zeigen und zu betonen, wie wichtig Ihnen als Unternehmer ein einzelner Mitarbeiter ist, besteht darin, ihn regelmäßig um Rat zu fragen. Nehmen Sie sich die Zeit dazu, die Meinung Ihres Teams zu verschiedenen Themen und Fragestellungen ganz bewusst einzuholen. Betrachten Sie diesen Tipp aber nicht nur als kalt kalkulierte Strategie, um die Motivation Ihrer Mitarbeiter zu heben und sie zu Höchstleistungen anzuspornen.

Sie werden nämlich erstaunt sein, wie viele gute Hinweise, interessante Meinungen und handfeste Ratschläge Sie aus dem Kreise Ihrer Mitarbeiter erhalten können, wenn Sie sich ernsthaft interessieren und aufmerksam zuhören. Bedenken Sie immer, dass es sich bei Ihren Mitarbeitern um die eigentlichen Experten in Ihrem unternehmerischen Fachbereich handelt.

 

Tipp 3: Wertschätzung ausdrücken

Niemand möchte gerne bedeutungslos eine unwichtige Aufgabe erfüllen und sich dadurch fortlaufend als unwesentliches Rädchen in einem unübersichtlichen Getriebe fühlen. Es ist Ihre Aufgabe als Vorgesetzter, Ihren Mitarbeitern wirkliche Wertschätzung und Anerkennung zu geben. Dies können Sie mit halbherzigen Worten, einem gelegentlichen Schulterklopfen oder einem standardisierten Lob nicht erreichen.

Stattdessen müssen Sie eine innere Haltung gegenüber Ihrem Team entwickeln, die insgesamt ein hohes Maß an Wertschätzung ausdrückt und jedem Einzelnen immer wieder zeigt, dass er dort, wo er tätig ist, erwünscht, nützlich und sinnvoll ist.

 

Tipp 4: Dankbarkeit zeigen

Wenn Ihre Mitarbeiter gute Leistungen erbringen, sich für das Unternehmen einsetzen, uneigennützig Anstrengungen auf sich nehmen, um auftauchende Probleme zu lösen oder anderem im Betrieb zu helfen, dann sind vor allem Sie als Unternehmer der Nutznießer dieses Verhaltens. Achten Sie darauf, dass Sie sich bei engagierten Mitarbeitern immer wieder für besondere Leistungen und Anstrengungen bedanken.

Zeigen Sie dabei deutlich, dass Sie das Engagement nicht für selbstverständlich halten und dass Sie ganz genau bemerken, was jeder Einzelne leistet. Sie gehen ansonsten das Risiko ein, dass mangelnde Dankbarkeit dazu führt, dass Teile Ihres Teams persönlich enttäuscht sind und sich ausgenutzt fühlen und künftig nicht mehr dazu bereit sind, besondere Leistungen zu erbringen.

 

Tipp 5: Mitarbeiter überraschen

Eine ausgezeichnete Idee der Mitarbeitermotivation und Mitarbeiterbindung besteht darin, die Mitglieder Ihres Teams von Zeit zu Zeit einmal mit etwas Besonderem zu überraschen. Jeder rechnet damit, für eine gute Leistung gelobt zu werden. Doch wesentlich größer ist der Effekt, wenn Sie einem Mitarbeiter, der etwas Tolles geleistet hat, spontan einen Tag frei geben, ihn zum Essen einladen oder ihm einen Wunsch erfüllen, von dem Sie wissen, dass er ihn hegt.

Eine solche Überraschung prägt sich tief in das Gedächtnis und das Gefühl ein und entwickelt dort eine Langzeitwirkung, die Sie mit einem einfachen Lob oder ein paar anerkennenden Worten niemals erreichen könnten. Einen Mitarbeiter zu überraschen, bedeutet nämlich, dass Sie sich Gedanken darüber gemacht haben, womit sie ihm eine besondere Freude bereiten könnten und diese Form von Aufmerksamkeit drückt gerade dann besondere Wertschätzung aus, wenn Sie ein viel beschäftigter Unternehmer sind.

 

Tipp 6: Handfeste Wiedergutmachung

In jedem Unternehmen gibt es Phasen und Situationen, in denen sich Ihre Mitarbeiter ganz besonders anstrengen müssen und in denen außergewöhnliche Leistungen erwartet werden. Als aufmerksamer und umsichtiger Unternehmer sollten Sie ein Gespür dafür entwickeln, wann die erbrachten Anstrengungen der einzelnen Teammitglieder so deutlich über den normalen Arbeitsaufwand hinausgegangen sind, dass eine besondere Belohnung fällig wird. Ist dies der Fall, dann denken Sie doch einmal über eine Erkenntlichkeit nach, die unmittelbar im Zusammenhang mit der geleisteten Arbeit steht.

So könnten Sie bei körperlicher Anstrengung eine Massage oder ein paar Stunden in einem Wellness-Center spendieren oder einen Mitarbeiter, der sich geistig verausgaben musste, zu einem schönen Event, einer Theaterveranstaltung oder einem Konzert einladen, damit er sich dort entspannen kann. Wenn Ihre Belohnung gut zur vorausgegangenen Anstrengung passt, dann zeigen Sie sehr deutlich, dass Sie genau wissen, was der Mitarbeiter für Sie leistet.

 

Tipp 7: Gemeinsame Ziele definieren

Ihre Ziele als Unternehmer und Besitzer eines Betriebes sind eigentlich ganz klar und liegen auf der Hand: Sie wollen, dass Ihre Firma dauerhaft stabile Einnahmen generiert und dabei ausreichende Gewinne für Sie abwirft. Doch wie sieht es eigentlich mit den persönlichen Zielen Ihrer Mitarbeiter aus und welche gemeinsamen Nenner lassen sich hier finden? Machen Sie sich einmal die Mühe und denken Sie darüber nach, welche Ziele und Absichten Sie und Ihr Team miteinander verbinden.

Ansätze hierfür könnten die Sicherheit der Arbeitsplätze, eine möglichst angenehme Atmosphäre im Betrieb oder auch  bestimmte Ziele sein, die im Zusammenhang mit Ihrer Marktposition, der Entwicklung eines neuen Produktes oder vielleicht der Eroberung eines interessanten Marktes im Ausland stehen. Finden, definieren und vereinbaren Sie solche Ziele, denn sie bilden die Struktur, auf der langfristige Mitarbeitermotivation errichtet werden kann.

 

Tipp 8: Klare Standpunkte vertreten

Menschen verändern von Zeit zu Zeit ihre Meinungen und Standpunkte. Uns ist eine bestimmte Sprunghaftigkeit zu eigen, die in vielen Situationen und Belangen durchaus positiv sein kann. Sie bildet unter anderem die Basis dafür, dass wir innovativ und erfindungsreich sein können. Allerdings ist diese Form der Kreativität in Bezug auf den Umgang mit Ihren Mitarbeitern völlig fehl am Platze. Hier geht es stattdessen um Kontinuität und Verlässlichkeit und Sie sollten genau diese Werte gegenüber Ihrem Team immer möglichst deutlich zum Ausdruck bringen.

Äußern Sie klare Standpunkte und halten Sie sich langfristig daran. Vermeiden Sie es, in Widersprüche zu geraten. Führen Sie sich immer wieder vor Augen, dass es Ihre Mitarbeiter verunsichert, wenn Sie Ihre Meinung allzu oft verändern oder heute nicht mehr wissen, was Sie noch gestern zugesagt oder versprochen haben.

 

Tipp 9: Die Kraft der positiven Sprache

Im Bereich der Motivation spielt eine positive Sprache eine ausgesprochen wichtige Rolle. Vermeiden Sie es in der Kommunikation mit Ihren Mitarbeitern, ständig über Verbote, Anordnungen und strenge Regeln zu sprechen und versuchen Sie stattdessen, Ihre jeweiligen Anliegen einfach positiv zu formulieren. Dies ist wahrscheinlich viel einfacher, als Sie annehmen.

So können Sie zum Beispiel sagen „“Wir wollen alle unsere Kunden zufrieden und glücklich machen“ statt zu formulieren, dass Sie ab jetzt keine Kundenbeschwerden mehr dulden werden. Nutzen Sie positive Bilder und bauen Sie vor Ihren Mitarbeitern Visionen von verbesserten Zuständen und Bedingungen auf. Und treten Sie mit Ihrem Team in einen offenen Dialog darüber, wie sich diese Ziele gemeinsam erreichen lassen.

 

Tipp 10: Freude und Spaß verbreiten

Arbeit ist natürlich häufig eine ernste Angelegenheit, da es um das Überleben eines Unternehmens und um den Erhalt von Arbeitsplätzen geht. Dennoch fühlen sich Menschen auf Dauer nur dann wohl, wenn sie in einer Atmosphäre arbeiten können, die von Freude und Spaß geprägt ist. Es gehört zu Ihren Aufgaben als Unternehmer und Arbeitgeber, solche positiven Gefühle innerhalb Ihres Teams zu fördern.

Bemühen Sie sich insgesamt um einen lockeren Umgangston, sorgen Sie dafür, dass gemeinsam gelacht wird und feiern Sie besondere Erfolge und Anlässe gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern. Auf diese Weise stärken Sie die Verbindung zwischen den Menschen und Ihrem Unternehmen und leisten einen wesentlichen Beitrag zum dauerhaften Wohlbefinden Ihrer Mitarbeiter.

 


 

Ihre Kreativität ist gefragt: Beispiele für die Mitarbeiterbindung

Bisher haben wir Sie mit einer Reihe von guten Tipps zum Thema Mitarbeiterbindung und Mitarbeitermotivation versorgt, die vor allem Ihre Haltung und Ihr Verhalten als Arbeitgeber und Unternehmer betrafen. Dies wollen wir jetzt gerne noch mit einigen Beispielen und Anregungen ergänzen.

Hierbei stellen wir Ihnen Möglichkeiten vor, wie Sie Ihren Mitarbeitern ganz spontan und deutlich Ihre Wertschätzung und Ihre Dankbarkeit zum Ausdruck bringen können. Betrachten Sie unsere Vorschläge als Quelle der Inspiration und nutzen Sie die verschiedenen Anregungen, um eigene Ideen zu entwickeln, mit denen Sie Ihr Team motivieren und dauerhaft an Sie und Ihr Unternehmen binden.

 

Beispiel 1: Lobende Zettelbotschaften als Wandschmuck

Eine schöne Möglichkeit zur Anerkennung von Mitarbeitern besteht darin, dass Sie selbst und andere Teammitglieder kleine Zettel anfertigen, auf denen Sie besonders positive Eigenschaften oder hervorragende Leistungen des jeweiligen Mitarbeiters notieren und lobend hervorheben. Mit diesen Zettelbotschaften können Sie dann den Arbeitsplatz des Betreffenden verschönern, während er selbst nicht anwesend ist.

Sobald er an seinen Schreibtisch zurückkehrt, findet er die positiven Bezeugungen von Kollegen und Vorgesetzten vor, die ihre Wirkung in Sachen Anerkennung sicher nicht verfehlen werden. Ein solches Konzept kann man dabei ruhig zur dauerhaften Einrichtung entwickeln und auf diese Weise allen Teammitgliedern reihum im Laufe der Zeit deutlich zeigen, was im Kreis der Kollegen besonders an ihnen geschätzt wird.

 

Beispiel 2: Gute Gefühle vom ersten Arbeitstag an

Neue Mitarbeiter sollen sich von Anfang an rundum wohl und vor allem auch als fester Bestandteil des Teams fühlen. Nutzen Sie daher die Gelegenheit und schmücken und dekorieren Sie den Arbeitsplatz von neuen Teammitgliedern an deren ersten Arbeitstag. Setzen Sie dazu kleine Geschenke, schöne Dekorationen, praktische Gegenstände, die im Job helfen oder auch Artikel, die eine Verbindung zwischen dem Mitarbeiter und dem Unternehmen stiften, ein.

Schenken Sie der neuen Person auf diese Weise einen besonders schönen Einstieg in seine künftige Arbeitswelt und zeigen Sie ihm von Anfang an, dass er willkommen ist und dass sich das Team auf ihn freut. Vergessen Sie dabei keinesfalls, auch Ihren erkennbaren Beitrag als Arbeitgeber zu leisten.

 

Beispiel 3: Das Bord der schlechten Laune

Befestigen Sie im Betrieb eine Magnettafel, auf der sich Schilder mit den Namen aller Mitarbeiter befinden. Auf der Tafel muss nun ein Bereich eingerichtet werden, in den tagesaktuell die Namen derjenigen Mitarbeiter verschoben werden können, die es gerade besonders schwer haben. Hier landen also zum Beispiel die Teammitglieder, die schlechte Laune haben, mit besonderem Stress kämpfen müssen, gerade einen schwierigen Kunden betreuen oder unter privaten Problemen leiden.

Die anderen Mitarbeiter und auch Sie selbst sehen so auf Anhieb, welche Personen gerade besonders viel Rücksicht, Anerkennung oder Unterstützung benötigen und können sich entsprechend verhalten. Dabei sollte es sowohl dem Betroffenen selbst als auch den Kollegen erlaubt sein, einen Namen in den kritischen Bereich zu verschieben oder wieder zu entfernen.

 

Beispiel 4: Freiheit für eigene Projekte

Aus dem Kreise Ihrer Mitarbeiter können sich Ideen und Einfälle mit erheblichem Potenzial für das Unternehmen entwickeln. Allerdings fehlt es Ihren Leuten sehr häufig einfach an der notwendigen Zeit und Konzentration, um sich mit einem eigenen Projekt zugunsten der Firma zu beschäftigen. Schaffen Sie entsprechende Freiräume, in denen es gestattet und erwünscht ist, sich mit Themen und Projekten zu beschäftigen, die nichts mit dem eigentlichen Tagesprogramm zu tun haben.

Eröffnen Sie auf diese Weise jedem Einzelnen die Möglichkeit, sich kreativ einzubringen und stellen Sie dem Team in diesem Zusammenhang auch die gesamte technische Infrastruktur des Unternehmens zur Verfügung. Eine solche Vorgehensweise drückt Vertrauen gegenüber Ihren Mitarbeitern aus, fördert das Wohlbefinden und sorgt zusätzlich dafür, dass neue Ideen und Konzepte entstehen, zu denen es ansonsten nicht gekommen wäre.

 

Beispiel 5: Die Verbindung zum Privatleben

Unser letztes Beispiel bei der Mitarbeitermotivation und Mitarbeiterbindung zielt darauf ab, eine direkte Verbindung zwischen den Leistungen eines Mitarbeiters und seinem Privatleben aufzubauen. Wenn ein Teammitglied eine besondere Leistung erbracht hat oder unter starkem Stress steht, dann senden Sie eine lobende Notiz an den Partner oder die Partnerin des Betreffenden.

Erwähnen Sie dort sowohl die Leistung selbst als auch die Tatsache, dass Sie damit sehr zufrieden sind. Dieses Instrument lässt sich je nach Arbeitssituation noch steigern. Schicken Sie zum Beispiel einen Gutschein über ein gemeinsames Abendessen oder über eine Städtereise am Wochenende an den Partner des Mitarbeiters und bringen Sie auf diese Weise ein ganz besonderes Dankeschön zum Ausdruck.

 

So führen Sie Ihr Unternehmen erfolgreich

 


 

 

Über den Autor

Sebastian Huke

Sebastian Huke

Artikel des Autors

Sebastian Huke ist bereits seit 2011 Redakteur und Marketing-Manager beim E-Commerce-Magazin INTERNETHANDEL und seine Begeisterung für neue Geschäftsideen ist kein Geheimnis. Daher betreut er im Magazin sowie im Unternehmensblog die Bereiche Geschäftsideen und Gründung. So stellt Sebastian Huke regelmäßig neue Start-ups vor, führt Interviews, erarbeitet Gründerstorys und verfasst auch themenübergreifende Artikel in den Bereichen Online-Handel und Marketing.