In wenigen Schritten zum grünen Online-Shop

Was macht einen Online-Shop eigentlich grün? Sind es die Produkte und Angebote, die vielfach aus ökologischer Erzeugung stammen und bei deren Herstellung Mensch und Umwelt nicht zu Schaden kommen? Ist es ein besonders verantwortlicher und umsichtiger Umgang mit dem Datenschutz und das Bemühen um größtmögliche Transparenz? Oder ist es die Zusammenarbeit mit grünen Stromanbietern, ethischen Banken und ökologisch orientierten Paketdiensten oder die Verwendung von biologischem Verpackungsmaterial? Die Antwort ist ganz einfach: jeder der genannten Aspekte macht den Web-Shop ein bisschen grüner und je mehr hiervon umgesetzt wird, desto besser.


Besser zum einen deshalb, weil wir und unsere Welt einen besseren Umgang mit den Menschen, der Natur und den Ressourcen bitter nötig haben. Der verschwenderische und egoistische Lebensstil, den wir uns in den letzten Jahrzehnten angewöhnt haben, führt uns in eine Sackgasse. Wenn wir so fortfahren wie bisher, dann werden wir die Erde innerhalb von nicht allzu langer Zeit unbewohnbar machen. Noch haben wir die Chance etwas zu verändern. Und hierbei muss jeder einzelne seinen Beitrag leisten. Den Unternehmern kommt dabei eine besondere Verantwortung zu, weil sie zum einen größeren Einfluss haben und zum anderen eine Vorbildfunktion erfüllen. Wenn sich ein Online-Händler zur Verwirklichung grüner Konzepte entscheidet, dann betrifft das nicht nur ihn selber, sondern jede einzelne Bestellung, die in seinem Shop getätigt wird. Außerdem wirbt er ganz von selbst bei seinen Besuchern und Kunden und auch bei anderen Händlern, die seinen Shop beobachten, für Nachhaltigkeit und ökologische Verantwortung.

Besser ist eine Ausrichtung des eigenen Unternehmens auf grüne Ideale aber auch deshalb, weil immer mehr Verbraucher ihre Konsumgewohnheiten umstellen und zunehmenden Wert auf Ökologie, Nachhaltigkeit, Gesundheit und Fairness legen. Stellt man seinen Shop entsprechend um, dann spricht man ganz von selber neue Zielgruppen an und erhöht dadurch Umsätze und Gewinne. Dieses interessante Gleichgewicht zwischen Ökologie und Ökonomie macht den grünen E-Commerce für kleine und mittlere Online-Händler so außergewöhnlich sinnvoll und erfolgreich. Es lohnt sich von daher in jedem Fall, sich aktiv mit entsprechenden Konzepten auseinander zu setzen.

Ökologie und Nachhaltigkeit – nach dieser Lektüre für Sie keine Fremdwörter mehr

Der grüne Online-HandelDiese Auffassung vertritt auch die Redaktion des bekannten Online-Magazins INTERNETHANDEL und präsentiert interessierten Lesern in der aktuellen Ausgabe (Nr. 133, November 2014) eine Titelstory zum Thema „Der grüne Online-Handel – Strategien für Ökologie, Nachhaltigkeit und Fairness im E-Commerce“. Der umfangreiche Artikel bietet aufgeschlossenen Online-Händlern dabei zunächst eine kompakte aber gründliche Einführung in die Gesamtthematik. Wie ist es eigentlich zu erklären, dass sich die Verbraucher hierzulande immer stärker für grüne Alternativen interessieren, welche Merkmale muss ein grünes Unternehmenskonzept aufweisen und warum ist das sogenannte Greenwashing für Unternehmen so gefährlich. Diese und weitere Fragen werden untersucht und beantwortet, bevor sich der Beitrag der praktischen Seite des Online-Handels zuwendet.

Dieser Praxisteil präsentiert sich dem Leser als regelrechter Crash-Kurs für den grünen E-Commerce. Händler werden hierbei Schritt für Schritt mit allen Aspekten vertraut gemacht, die ein nachhaltiges und ganzheitliches Handelskonzept auszeichnen. In insgesamt 10 Kapiteln erfährt man unter anderem, wie sich bestehende Sortimente durch Bio-Produkte entscheidend aufwerten lassen oder wie man als Unternehmer Zeichen setzt, indem man auf ökologische Verpackungen und einen CO2-optimierten Versand umstellt. Außerdem werden die Effekte einer Zusammenarbeit mit ethischen Banken und die Nutzung von grünem Strom im Unternehmen näher vorgestellt und erläutert. Auch dem Thema Transparenz und Datenschutz ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Ebenso, wie den Bereichen Nachhaltigkeit, Fairness und Verantwortung. Darüber hinaus geht INTERNETHANDEL auf die Frage ein, wie man den eigenen grünen Umstieg öffentlich so kommuniziert, dass man damit möglichst viele Neukunden erreicht. Viele praktische Tipps und Hinweise ergänzen diese interessante Titelstory auf sinnvolle Weise und regen den Leser dazu an, bereits während der Lektüre die ersten Optimierungen und Veränderungen zu planen. Wer als Online-Händler vom langfristigen grünen Trend profitieren will, der sollte sich diese Ausgabe von INTERNETHANDEL nicht entgehen lassen.

 

Über den Autor

Sebastian Huke

Sebastian Huke

Artikel des Autors

Sebastian Huke ist bereits seit 2011 Redakteur und Marketing-Manager beim E-Commerce-Magazin INTERNETHANDEL und seine Begeisterung für neue Geschäftsideen ist kein Geheimnis. Daher betreut er im Magazin sowie im Unternehmensblog die Bereiche Geschäftsideen und Gründung. So stellt Sebastian Huke regelmäßig neue Start-ups vor, führt Interviews, erarbeitet Gründerstorys und verfasst auch themenübergreifende Artikel in den Bereichen Online-Handel und Marketing.