[Gründerstory] smartsteuer.de – Ein unliebsames Thema als großartige Gründungsidee

Es gibt wenige Begriffe, mit denen man bei so vielen Menschen die Stimmung innerhalb von Sekunden auf den Nullpunkt bringen kann, wie das Wort „Steuererklärung“. Die Initiatoren des Start-ups, von dem unsere aktuelle Gründerstory handelt, konnte dies allerdings nicht davon abhalten, sich mit genau diesem Thema sehr erfolgreich zu beschäftigen. Was es damit genau auf sich hat, erfahren Sie im Folgenden.


Steuererklärungen im digitalen Zeitalter

Im Bundestagswahlkampf 2004 machte der CDU-Politiker Friedrich Merz mit der Forderung von sich reden, dass eine Steuererklärung auf einen Bierdeckel passen sollte. Hiervon sind wir natürlich nach wie vor weit entfernt. Das deutsche Steuerrecht ist immer noch kompliziert und stößt die meisten Menschen erst einmal ab. Allerdings hat sich durch die fortschreitende Digitalisierung einiges geändert. Die Steuererklärung lässt sich heute gestützt von entsprechender Software deutlich leichter erstellen, als es früher der Fall war.

In diesem Zusammenhang kann man in den meisten Fällen aber noch nicht von einfach sprechen. In unserer aktuellen Gründerstory stellen wir Ihnen ein junges Unternehmen aus Hannover vor, das sich ganz der Vereinfachung von Steuererklärungen verschrieben hat. Die Firma smartsteuer.de bietet ihren Kunden eine sehr einfache und komfortable Möglichkeit, die lästigen Pflichten gegenüber dem Finanzamt zu erledigen. Wir machen Sie nicht nur mit dem Unternehmen und seinem Gründer bekannt, sondern informieren auch über den Funktionsumfang der Plattform, die wir im Detail vorstellen.

Darüber hinaus zeichnen wir den bisherigen Werdegang nach und untersuchen die entscheidenden Erfolgsfaktoren. Auf diese Weise bieten wir Ihnen Anregungen, die sich optimal für eigene Gründungsvorhaben nutzen lassen.

 

Online-Steuererklärung für alle: So funktioniert smartsteuer.de im Detail

Bei smartsteuer.de dreht sich alles darum, dem einzelnen Anwender seine persönliche und individuelle Steuererklärung vereinfachen. Dabei ist es nicht einmal nötig, sich eine spezielle Software zu beschaffen. Stattdessen erfolgt die Arbeit mit der Plattform ganz einfach über jeden aktuellen Browser. Ob man diesen mit dem heimischen PC oder mit dem Tablet nutzen will, bleibt jedem selbst überlassen. Die Anwendung ist dabei ganz einfach. Man teilt zu Beginn einmal mit, in welcher Lebenssituation man sich befindet. Also zum Beispiel, ob man verheiratet ist, selbstständig oder Rentner.

In der weiteren Folge fragt das System nun alles an Informationen ab, was erforderlich ist, um am Ende eine vollständige Steuererklärung erstellen zu können. Zur Verfügung steht smartsteuer.de dabei für viele verschiedene Personengruppen. Hierzu zählen zum Beispiel Arbeitnehmer und Beamte, Selbstständige und Gewerbetreibende, Auszubildende und Studenten oder Rentner und Pensionäre. Die Preisstruktur ist dabei ebenso einfach wie die Arbeit mit der Plattform selbst. Es gilt eine Kostenpauschale in Höhe von 24,99 Euro, die pro abgegebener Steuererklärung fällig wird. Die Bezahlung erfolgt dabei erst als letzter Schritt, unmittelbar vor der Abgabe der Erklärung an das Finanzamt.

Hierzu nutzt smartsteuer übrigens die Schnittstelle von Elster und bietet seinen Kunden damit höchste Sicherheitsstandards. Die einmalige Pauschale beinhaltet eine ganze Reihe an Leistungen. Hierzu zählt zunächst einmal die eigentliche Online-Steuererklärung. Darüber hinaus besteht Zugang zu spezifischen Steuertipps, Checklisten, Hilfstexten, Musterbriefen und Vorlagen. Anwender können den technischen Support von smartsteuer.de nutzen und sich von versierten Mitarbeitern helfen lassen.

Für Selbstständige stehen Module wie Einnahmenüberschussrechnung, Umsatzsteuererklärung oder Gewerbesteuererklärung zur Verfügung. Insgesamt bietet smartsteuer.de damit für fast jeden Steuerpflichtigen eine optimale Lösung, um die persönliche Steuererklärung komfortabel zu erstellen und elektronisch an das Finanzamt zu übersenden.

 

Der bisherige Werdegang von smartsteuer.de in der Übersicht

Gegründet wurde smartsteuer, damals noch unter dem Namen „Konz Steuer“ bereits im Jahr 2006. Man kann also durchaus sagen, dass es sich bei dem Unternehmen um einen der wenigen Pioniere im Bereich der Online-Steuererklärungen handelt. Der Gründer und damalige Geschäftsführer Ralf Müller stellte damals die Weichen für einen erfolgreichen Geschäftsverlauf und steigerte rasch den Bekanntheitsgrad seines Start-ups.

Im Jahr 2011 ging das Unternehmen aus Hannover dann unter dem Namen smartsteuer.de online. Unter anderem ging Ralf Müller strategische Verbindungen ein. In diesem Zuge erfolgte bereits im Jahr 2012 eine Mehrheitsbeteiligung durch die Haufe-Lexware GmbH & Co. KG, einer Gesellschaft der Haufe Group. Im Jahr 2013 entschied sich Haufe-Lexware dafür, smartsteuer vollständig zu übernehmen. Ralf Müller zog sich in diesem Zuge aus der Gesellschaft zurück. Die Geschäftsführung übernahm jetzt Björn Waide, der die Geschäfte bis heute führt. Unter seiner Leitung dehnte smartsteuer seine Leistungen deutlich aus.

Ursprünglich hatte man sich ausschließlich mit privaten Steuererklärungen beschäftigt. Nach einer Reihe von Anpassungen wurden nun auch Steuererklärungen für Selbstständige, Freiberufler und kleinere Unternehmen möglich. Selbst Umsatzsteuererklärungen beherrscht das System von smartsteuer mittlerweile. Insgesamt werden aktuell 20 Mitarbeiter beschäftigt. Interessant in diesem Zusammenhang: Seit der Gründung haben Nutzer der Plattform bereits mehr als eine halbe Million Steuererklärungen erstellt. Im Durchschnitt erhalten die Anwender dabei übrigens 1069 Euro vom Staat zurück. Wir haben es also mit einer klassischen Win-win-Situation zu tun: Der Nutzer zahlt zwar etwas für die Steuererklärung an smartsteuer.de, erhält aber im Durchschnitt ein Vielfaches seiner Aufwendung vom Fiskus zurück.

 

Der Steuer den Schrecken nehmen: Die Erfolgsfaktoren von smartsteuer.de

Wenn man das Start-up smartsteuer.de einmal näher betrachtet, dann wird sofort klar, warum diese Plattform erfolgreich ist. Hierbei spielt nämlich vor allem die konsequente Einfachheit eine entscheidende Rolle, die das Unternehmen dem komplexen und unangenehmen Thema Steuererklärung entgegensetzt. Es wird keinerlei Fachwissen vorausgesetzt, um die Steuererklärung in wenigen Schritten selbst zu erstellen. Hierzu nimmt der Anwender per Browser einfach an einem interaktiven Interview teil, in dessen Zuge er alle Informationen angibt und Fragen beantwortet, die erforderlich sind, um die Steuererklärung zu erstellen.

Hinweise, Tipps und Hilfstexte sorgen immer wieder dafür, dass man den roten Faden im Steuerdschungel nicht verliert und stets den Überblick behält. So erfolgt die Steuererklärung garantiert erfolgreich. Auch die Tatsache, dass die Bezahlung erst ganz am Ende erfolgt, gefällt den Kunden von smartsteuer.de sehr gut. Hier kauf man nicht die berühmte Katze im Sack, sondern weiß ganz genau, worauf man sich einlässt. Und während die Rechnung vom Steuerberater am Ende doch immer etwas höher ist, als man eigentlich dachte, bezahlt man bei smartsteuer. de wirklich immer nur einen einheitlichen Betrag.

Selbst AGB und Rechtstexte haben die Macher von smartsteuer. de in verständlicher Sprache verfasst. Auch dies trägt dazu bei, dass der Umgang mit der Plattform vom ersten Moment an einfach, transparent und sicher erfolgt.

 

 


 

 

Über den Autor

Sebastian Huke

Sebastian Huke

Artikel des Autors

Sebastian Huke ist bereits seit 2011 Redakteur und Marketing-Manager beim E-Commerce-Magazin INTERNETHANDEL und seine Begeisterung für neue Geschäftsideen ist kein Geheimnis. Daher betreut er im Magazin sowie im Unternehmensblog die Bereiche Geschäftsideen und Gründung. So stellt Sebastian Huke regelmäßig neue Start-ups vor, führt Interviews, erarbeitet Gründerstorys und verfasst auch themenübergreifende Artikel in den Bereichen Online-Handel und Marketing.