[Gründertory] Amagno ist die digitale Ablage für jedes Unternehmen

Das Potenzial mancher Geschäftsideen erschließt sich dem Betrachter erst auf den zweiten Blick. Dies ist besonders häufig dann der Fall, wenn es sich um ein Projekt handelt, das nicht auf die breite Masse, sondern eher auf spezielle Zielgruppen ausgerichtet ist. Amagno bietet seinen gewerblichen Kunden eine digitale Ablage an und wir stellen das Start-up vor.


Klarheit für das tägliche Business: Arbeiten ohne Papier- und Aktenbestände

Dieses Problem ist jedem bestens vertraut, der in irgendeiner Weise im Business tätig ist: Man hat es Tag für Tag mit Papieren, Dokumenten, Unterlagen und Belegen zu tun, die sich genau dann nicht auffinden lassen, wenn man sie gerade dringend benötigt. Auf diese Weise geht permanent wertvolle Arbeitszeit verloren, die Arbeitsprozesse leiden erheblich und die Effektivität nimmt stetig ab. Diese Überlegungen standen Pate, als Gründer und Geschäftsführer Jens Büscher die Entscheidung traf, Unternehmen eine professionelle Lösung zum Dokumentenmanagement anzubieten. Wir stellen Ihnen das Start-up und sein Produkt vor, zeichnen den bisherigen Werdegang nach und untersuchen die entscheidenden Faktoren, die Amagno aus Oldenburg seit der Gründung im Jahr 2010 erfolgreich gemacht haben.

 

Digitales Dokumentenmanagement: Was ist das eigentlich?

Zugegeben: Es gibt Produkte, die sind schneller und leichter zu erklären, sehen hübscher aus und verbreiten auf den ersten Blick bessere Laune als die Lösungen von Amagno. Und doch, so zeigt es zumindest die etwas intensivere Beschäftigung mit dem Thema, hat das engagierte Team aus Oldenburg unter der Leitung des Gründers und Geschäftsführers Jens Büscher seinen Kunden ein Produkt zu bieten, das in der Lage ist, zahlreiche Probleme im Alltag von fast jedem Unternehmen zu lösen. Am besten lassen wir das Start-up an dieser Stelle kurz selbst zu Wort kommen. Das Team definiert den eigenen Ansatz nämlich einfach so: „Durch unsere moderne Dokumentenmanagement Software digitalisieren Sie Papier- und Aktenbestände, verringern die tägliche E-Mail-Flut und arbeiten revisionssicherer und transparenter als jemals zuvor.“

 

Damit ist im Prinzip schon alles gesagt. Amagno bietet eine Software, mit der sich sämtliche Dokumente, mit denen man im beruflichen Alltag arbeitet, digital verwalten lassen. Das Programm basiert auf einer Client-Architektur und bietet allen autorisierten Mitarbeitern eines Unternehmens Zugriff auf die digitale Ablage. Das System läuft dabei wahlweise auf einem lokalen Server im Unternehmen oder in der Cloud. Zu den konkreten Leistungsbereichen zählen neben der digitalen Ablage ein durchdachter Rechnungsworkflow, die Möglichkeit zur Volltextsuche in allen Dokumenten und zum kollaborativen Arbeiten oder die Automatisierung bestimmter Geschäfts- und Arbeitsprozesse. Dabei ist Amagno ausgesprochen einfach zu bedienen, sodass auch Einsteiger auf Anhieb mit dem System zurecht kommen. Und genau so erfüllt sich die hauptsächliche Zielsetzung des Produktes fast von selbst: Die massive Einsparung von Zeit und Geld.

 

Erfolgreich im zweiten Anlauf: Lehrjahre als Geschäftsführer

Der Werdegang von Start-ups und die Erfolgsgeschichte von Gründern werden nicht selten ein wenig positiver dargestellt, als sie wirklich sind. Jens Büscher wählt hier einen anderen Weg und setzt auf eine ehrliche, transparente und damit sehr authentische Kommunikation. Für den Gründer ist das Projekt Amagno nämlich bereits der zweite Anlauf in Sachen Selbstständigkeit. Im Jahr 2003 hatte sich Jens Büscher schon einmal mit einem Unternehmen im vergleichbaren inhaltlichen Kontext selbstständig gemacht. Das damalige Start-up Docuportal hat es seinerzeit nicht geschafft und es ist dem Gründer sehr hoch anzurechnen, dass er den Mut und die Energie aufgebracht hat, es im Jahr 2010 noch einmal zu wagen, ein vergleichbares Projekt zu starten und dieses seit Januar 2011 der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Heute betrachtet Jens Büscher seinen ersten Start als „nichtbeabsichtigte Ausbildung zum Geschäftsführer“ und freut sich darüber, dass sich der Werdegang von Amagno so völlig anders darstellt. Bereits im März 2012 konnte das Start-up den Innovationspreis für Niedersachsen auf der CeBIT abräumen. Ende 2012 konnte das Team um Jens Büscher bereits 4.500 Benutzer für die Amagno NETWOK-Version zählen. Es folgten viele spannende Partnerschaften mit interessanten Unternehmen. Außerdem wurde Amagno im Jahr 2015 in Berlin als eines der wachstumsstärksten Digitalunternehmen ausgezeichnet, wurde Anfang 2016 zum Testsieger der com! professional gekürt und landete im Sommer dieses Jahres im Rahmen des Gründerpreises Nordwest auf dem zweiten Platz.

Man kann klar erkennen, dass es sich für Jens Büscher und sein Team unbedingt gelohnt hat, auch nach dem ersten Rückschlag am Ball zu bleiben, nicht aufzugeben und sich selbst zu beweisen, dass die eigene Geschäftsidee unbedingt das Potenzial hat, erfolgreich zu sein.

 

Die entscheidenden Erfolgsfaktoren von Amagno im Überblick

Wenn man sich die Frage stellt, aus welchem Grund Amagno eigentlich so erfolgreich ist, dann stößt man unweigerlich auf einen Aspekt, der auf Anhieb einleuchtet. Die Software aus Oldenburg beschäftigt sich nämlich mit einem Problem, unter dem jeder Mensch leidet, der in einem Büro arbeitet. Der ständige Umgang mit Unterlagen aus Papier ist im digitalen Zeitalter einfach nicht mehr zeitgemäß und führt zu Umwegen und Barrieren, die an Arbeitsplätze aus dem letzten Jahrhundert erinnern. Wenn man sich die Flut an Aktenordern, Ablagekörben, Zetteln, Belegen und sonstigen Papieren in modernen Büros vor Augen führt, dann wird unweigerlich klar, dass wir es hier mit einem strukturellen Problem zu tun haben. Die Arbeitsgewohnheiten hinken dem technologischen Standard weit hinterher und sind nicht wirklich auf der Höhe der Zeit.

 

 

Doch hierbei handelt es sich keinesfalls um ein ästhetisches oder stilistisches Problem. Es kostet jedes Unternehmen nämlich eine ganze Menge Zeit und Geld, sich Tag für Tag mit Dokumenten und Unterlagen in Papierform herumzuquälen. Und genau dieses Problem löst Amagno auf äußerst überzeugende und konsequente Art und Weise. Die Software, das kann man deutlich spüren, entstammt unmittelbar der Praxis. Sie ist von realen Fragestellungen und Problemen inspiriert und hat es überzeugend geschafft, Probleme wirklich zu lösen und nicht nur zu verlagern.

Dies ist natürlich unter anderem nur dadurch möglich, dass Jens Büscher sein Produkt so intuitiv und einfach gestaltet hat wie nur möglich. Auch Einsteiger kommen auf Anhieb mit der Software zurecht und können Amagno von Anfang an zeitsparend und effizient einsetzen. So ist der Erfolg des flexiblen und zeitgemäßen Produktes auf einleuchtende Weise zu erklären. Amagno löst ein lästiges und kostspieliges Problem auf überzeugende Weise und bietet dazu eine einfache, übersichtliche und intuitive Handhabung.

 

 

 


 

 

Über den Autor

Sebastian Huke

Sebastian Huke

Artikel des Autors

Sebastian Huke ist bereits seit 2011 Redakteur und Marketing-Manager beim E-Commerce-Magazin INTERNETHANDEL und seine Begeisterung für neue Geschäftsideen ist kein Geheimnis. Daher betreut er im Magazin sowie im Unternehmensblog die Bereiche Geschäftsideen und Gründung. So stellt Sebastian Huke regelmäßig neue Start-ups vor, führt Interviews, erarbeitet Gründerstorys und verfasst auch themenübergreifende Artikel in den Bereichen Online-Handel und Marketing.