[Gründerstory] Just Spices – eine gewürzte Start-up-Mischung

Bei Just Spices in Düsseldorf dreht sich alles um ein einziges Thema: Gewürze. Diese stammen aus aller Welt und gelangen per Mausklick in die Küche der zahlreichen Kunden. Wie es dem sympathischen Start-up gelungen ist, aus dem Handel mit Gewürzen und Gewürzmischungen ein Erfolgsrezept zu entwickeln, erfahren Sie in unserer Gründerstory.

 

Das gewisse Etwas für die moderne Küche

Wer sich in seiner heimischen Küche darauf beschränkt, seine Gerichte mit Salz und Pfeffer zu würzen, der wird bei Just Spices sein blaues Wunder erleben. Das Start-up aus Düsseldorf setzt sich massiv gegen Langeweile in deutschen Küchen ein und bringt Gewürze aus aller Welt in die Töpfe und Pfannen seiner schnell wachsenden Kundschaft. Seit 2012 haben sich die drei Gründer Florian Falk, Ole Strohschnieder und Bela C. Seebach voll und ganz der Gewürz-Mission verschrieben. Im eigenen Shop bieten sie aktuell rund 120 verschiedene Reingewürze, 80 exklusive Gewürzmischungen und sämtliches Zubehör an, das den Gebrauch von Gewürzen in der Küche erleichtert.

 

Nun könnte man durchaus die Auffassung vertreten, dass es sich beim Verkauf von Gewürzen weder um eine sonderlich neue noch um eine außergewöhnlich originelle Geschäftsidee handelt. Allerdings macht die Konsequenz, mit der sich das Gründer-Trio diesem Thema angenommen hat und das konkrete Konzept, für das sich das Start-up entschieden hat, die Geschichte von Just Spices erzählenswert. Begleiten Sie uns auf einer kleinen Entdeckungstour durch die Düsseldorfer Gewürzmanufaktur, lernen Sie die Gründer und die Hintergründe kennen und erfahren Sie alles über die entscheidenden Erfolgsfaktoren von Just Spices.

 

Gewürze, Gewürzmischungen und das passende Zubehör

Die reine Geschäftsidee von Just Spices ist schnell erzählt und kann bereits vollständig aus dem Namen des Start-ups geschlossen werden. Just Spices – übersetzt „nur Gewürze“ – zeigt deutlich, um was es hier geht. Das Start-up handelt mit Gewürzen, mit Gewürzmischungen und mit Gewürz-Zubehör und mit nichts anderem.

Die Vielfalt ergibt sich hier also nicht aus der Sortimentsbreite, sondern aus der Sortimentstiefe und die ist tatsächlich bemerkenswert. Versuchen Sie selbst einmal 120 verschieden Gewürze aufzuzählen. Sie werden wahrscheinlich schon beträchtliche Schwierigkeiten haben, mehr als 20 Gewürze zu nennen. Ein Besuch auf den Internetseiten von Just Spices ist also vor allem auch eine Entdeckungsreise in Richtung Kochkunst und Raffinesse und für Kochinteressierte gibt es hier jede Menge zu erfahren und zu lernen.

Über einen einfachen Shop für Gewürze geht Just Spices allerdings deutlich hinaus. Die drei Gründer haben sich nämlich einige Besonderheiten einfallen lassen, die den Einkauf für jeden Kunden zum kulinarischen Highlight machen. Beginnen wir mit der Navigation. Hier hat man als Besucher nicht nur die Möglichkeit, sich für bestimmte Gewürzgruppen zu entscheiden. Ergänzende Pulldown-Menüs ermöglichen blitzschnell die Entscheidung darüber, aus welcher Region der Welt das gesuchte Gewürz stammen soll, in welcher Darreichungsform es angeboten wird oder zu welchen Gerichten es besonders gut passt.

So erfolgt die Suche nach der passenden Speisenverfeinerung zum Kinderspiel. Ebenso einfach ist die Auswahl der standardisierten Gewürzmischungen für viele verschiedene Gerichte und Geschmacksrichtungen. Es kommt hinzu, dass man Gewürze bereits in sehr kleinen Mengen einkaufen kann. Braucht man eine bestimmte exotische Zutat nur sehr selten oder möchte man einen neuen Geschmack nur einmal ausprobieren, so ist das mühelos möglich. Und nicht zuletzt hat jeder Kunde die Möglichkeit, sich aus den über 120 Reingewürzen seine ganze eigene Mischung zusammenzustellen. Man kann also getrost sagen, dass bei Just Spices kein Wunsch und kein Bedürfnis im Bereich Gewürze unerfüllt bleibt.

 

Learning by Doing: Die kurze aber intensive Gründungsphase von Just Spices

Just Spices gibt es seit 2012. Die Idee zum Handel mit Gewürzen im Internet kam Florian Falk, Ole Strohschnieder und Bela C. Seebach bereits während der gemeinsamen Studienzeit in Dortmund. Das Trio beobachtete, dass der Kauf und die Nutzung von Gewürzen hierzulande eher eine sachliche, nüchterne und lustlose Angelegenheit ist. Die eigene Begeisterung für gut gewürzte Speisen und Experimente mit exotischen Zutaten brachte dann schließlich die Idee hervor, den deutschen Markt für Gewürze zu revolutionieren und dieses Thema mit einem Maximum an Emotionen, Freude und Spaß anzureichern.

Das Gründer-Trio musste sich die eigenen Kenntnisse über Gewürze und Gewürzmischungen übrigens zunächst selbst aneignen. „Learning by Doing“ und „Trial by Error“ waren hierbei die Leitlinien. Die reine Gründungsphase beziffert Just Spices heute mit einer Dauer von drei Monaten. Begonnen hat alles im elterlichen Keller von Florian Falk, wo die ersten Gewürze und Mischungen per Hand abgepackt und versandfertig gemacht wurden. Heute finden sich im Düsseldorfer Hauptquartier des Start-ups nicht nur Büro- und Lagerräume, sondern auch eine geheime Versuchsküche und ein eigenes Fotostudio, in dem Produkt- und Food-Bilder entstehen.

Auf Fremdkapital musste Just Spices übrigens während der Gründungsphase nicht setzen. Die Ersparnisse von Florian Falk, Ole Strohschnieder und Bela C. Seebach reichten aus, um den Start zu finanzieren. So behielten die Gründer jederzeit die volle Kontrolle über das junge Unternehmen und konnten sich über ein hohes Maß an Unabhängigkeit freuen.

 

Ein eher gewöhnliches Konzept führt zu außergewöhnlichem Erfolg

Wir wollen die Geschäftsidee von Just Spices an dieser Stelle ganz und gar nicht schmälern. Es muss aber der Ehrlichkeit halber auch gesagt werden, dass der Gedanke, Gewürze im Internet zu verkaufen, nicht gerade zu den originellsten, innovativsten und ausgefallensten Einfällen zählt, die je von einem Gründerteam ersonnen wurden. Und der eigentliche Kern der Geschäftsidee ist auch gar nicht hauptsächlich für den Erfolg des Start-ups verantwortlich.

Bei genauerer Beobachtung lassen sich insgesamt drei tatsächliche Erfolgsfaktoren ausmachen. Und diese verdienen unsere volle Bewunderung. Erstens ist das geschäftliche Konzept hervorragend umgesetzt, zweitens löst das Angebot von Just Spices für seine Kunden ganz konkrete Probleme und drittens ist die Möglichkeit der individuellen Erstellung von Gewürzmischungen ein Garant für die Begeisterung der Zielgruppe. Die tadellose Umsetzung erschließt sich jedem, der den Seiten von Just Spices einen Besuch abstattet. Visuelle Umsetzung, Authentizität, Produktpräsentation und Navigation sind ohne jeden Zweifel vorbildlich umgesetzt.

Kommen wir zu Just Spices als Problemlöser. Jeder Hobbykoch kennt die Schwierigkeit, dass man für bestimmte Gerichte minimale Mengen von seltenen Gewürzen benötigt. Wenn man diese am Markt überhaupt entdeckt, dann nur in viel zu großen Gebinden. Bei Just Spices findet man nicht nur jedes erdenkliche Gewürz aus aller Welt. Man kann die erlesenen Zutaten auch in sehr kleinen Mengen erwerben. Somit wird das Start-up zum besten Küchenfreund. Und nicht zuletzt ist es natürlich eine tolle Sache, dass man sich eigene Gewürzmischungen individuell zusammenstellen kann. So sind Freude und Spaß in der Küche garantiert und genau damit kann Just Spices sehr überzeugend punkten.

 

 


 

 

Über den Autor

Sebastian Huke

Sebastian Huke

Artikel des Autors

Sebastian Huke ist bereits seit 2011 Redakteur und Marketing-Manager beim E-Commerce-Magazin INTERNETHANDEL und seine Begeisterung für neue Geschäftsideen ist kein Geheimnis. Daher betreut er im Magazin sowie im Unternehmensblog die Bereiche Geschäftsideen und Gründung. So stellt Sebastian Huke regelmäßig neue Start-ups vor, führt Interviews, erarbeitet Gründerstorys und verfasst auch themenübergreifende Artikel in den Bereichen Online-Handel und Marketing.