[Gründerstory] advocado: Den besten Anwalt zum fairen Preis

Wenn man sich als Gründer für die Beschäftigung mit einem besonders schwierigen oder komplexen Thema entscheidet, dann wählt man mit Sicherheit nicht den bequemsten Weg. Dafür wird man im Erfolgsfall aber auch mit einem außergewöhnlichen Geschäftsbereich und einem interessanten Unternehmen belohnt. Dies trifft ohne Zweifel auf das Start-up advocado zu, das wir Ihnen im Folgenden vorstellen wollen.

 

Mit advocado verliert der Kontakt mit Anwälten seinen Schrecken

Neben dem Zahnarzt gehört der Anwalt wahrscheinlich zu den Berufsgruppen, mit denen die meisten von uns lieber nichts zu tun haben wollen. Ob als Gegner oder als Verbündeter: Anwälte stehen nun einmal stellvertretend für rechtliche Auseinandersetzungen, für komplizierte Sachverhalte und für einen undurchschaubaren Paragraphendschungel. Dass der Kontakt zum Rechtsberater auch ganz anders ablaufen kann, als viele befürchten, stellen Maximilian Block und Jacob Saß mit ihrem Start-up advocado unter Beweis.

Die beiden Gründer aus Greifswald haben das Thema Rechtsberatung ganz neu gedacht und bieten ihren Kunden eine außergewöhnliche Plattform mit vielen interessanten Möglichkeiten rund um die kompetente und qualifizierte Beratung durch Anwälte. In dieser Gründerstory stellen wir Ihnen das Start-up und seine Gründer ausführlich und lebensnah vor. Lernen Sie jetzt das Unternehmen aus nächster Nähe kennen, werfen Sie gemeinsam mit uns einen Blick hinter die Kulissen, erfahren Sie alles über den bisherigen Werdegang und machen Sie sich mit den entscheidenden Erfolgsfaktoren bekannt.

 

Der beste Anwalt für jedes Rechtsgebiet

Die Plattform advocado hat sich darauf spezialisiert, zwischen Privatund Geschäftsleuten auf der einen und qualifizierten Anwälten auf der anderen Seite, zu vermitteln. Dabei geht das Start-up einen insofern ganz neuen Weg, als dass die Anbahnung an die persönliche Betreuung durch einen Juristen, unabhängig vom jeweiligen Rechtsgebiet, in nur drei einfachen und standardisierten Schritten erfolgt.

Im ersten Schritt schildert der Besucher den Sachverhalt, um den es geht. Ihm steht ein Textfeld mit insgesamt 1500 Zeichen zur Verfügung. Dies entspricht rund 200 Wörtern, die in der Regel ausreichen sollten, um ein Problem oder eine Frage in Kurzform zu schildern. Darüber hinaus können auch direkt Dateien hochgeladen werden. Dies ist sinnvoll, wenn es zum Beispiel um Verträge und Vereinbarungen oder auch um Anschreiben, mit denen man ein Problem hat, geht.

 

Im zweiten Schritt erfolgt nun eine sogenannte Ersteinschätzung durch einen derqualifizierten Partneranwälte. Dieser schaut sich den Sachverhalt an, prüft dabei, inwieweit ein Jurist behilflich sein kann und weist dabei auch direkt auf individuelle Chancen und Risiken hin.

Im dritten Schritt schließlich erhält der Kunde ein Festpreisangebot auf der Basis des dargestellten Problems oder der individuellen Fragestellung. Erst jetzt muss eine Entscheidung darüber getroffen werden, ob man das Mandat dem jeweiligen Anwalt erteilen möchte.

Insgesamt erfolgt die Kontaktaufnahme durch einen qualifizierten Gesprächspartner während der allgemeinen Bürozeiten meist innerhalb von 30 Minuten. Neben der individuellen Beratung bietet advocado seinen Kunden auch eine ganze Reihe an standardisierten Rechtsdienstleistungen an, die ebenfalls zum Festpreis angeboten werden und die sowohl für Privatkunden als auch für Geschäftskunden zur Verfügung stehen.

 

Viele durchdachte Schritte und ernsthaftes Bemühen führen zum Ziel

Für Maximilian Block war die Beschäftigung mit Anwaltsthemen nichts Neues, als er sich im Jahr 2014, gemeinsam mit Co-Gründer Jacob Saß, dafür entschied, seinen Traum von der beruflichen Selbstständigkeit in die Tat umzusetzen. Bereits seit dem Jahr 2000 hatte er, ebenfalls unter dem Namen advocado, eine Community für Anwälte gegründet und erfolgreich betrieben. In dieser Zeit konnte er wertvolle Erfahrungen in Sachen Anwaltsmarketing sammeln, erstellt selbst Homepages für Juristen und lernte die gesamte Materie aus nächster Nähe kennen.

Die Idee, ein eigenes Unternehmen mit einem entsprechenden Gegenstand zu gründen, wuchs und wartete nur auf den zweiten Beteiligten, Jacob Saß, den Maximilian 2013 an der Universität in Greifswald kennenlernte. Schon im Frühjahr 2014 konnte das gemeinsame Projekt auf der CEBIT in Hannover vorgestellt werden.

Die Finanzierung erfolgte teils über einen überzeugten Investor und teils über eigene Umsätze, die bereits kurz nach der Gründung zustande kamen. Schon nach kurzer Zeit zeigte sich, dass die Idee am Markt überzeugen konnte. Und auch eine Reihe von Preisen und Auszeichnungen, hierzu zählen unter anderem der UNIQUE Ideenwettbewerb, der IT Future Fond, der Customer Choice Award oder der Innovationspreis IT, zeugen davon, dass es sich bei advocado um ein tragfähiges und schlüssiges Konzept handelt.

Heute beschäftigt das Unternehmen insgesamt 14 Mitarbeiter und betreibt neben der Zentrale in Greifswald noch einen weiteren Standort in Hannover. Inzwischen können beide Gründer voller Überzeugung sagen, dass sie alles noch einmal genau so realisieren würden. Es gibt keine wichtigen Entscheidungen, die bereut werden und abgesehen von ein paar normalen Schwierigkeiten in der Gründungsphase kam es nicht zu größeren Komplikationen.

 

Einfach, transparent, vertrauenswürdig: Die Erfolgsfaktoren von advocado

Das Team von advocado hat sich die Rechtsberatung im digitalen Zeitalter auf die Fahnen geschrieben und liefert mit der eigenen Plattform ein Geschäftsmodell ab, das weit in die Zukunft reicht. Es ist schon lange nicht mehr zeitgemäß, dass sich Kontaktaufnahme und Gespräche mit Juristen immer noch so abspielen, wie vor Jahrzehnten. Altmodische und teilweise undurchschaubare Strukturen wirken auf viele Menschen eher abstoßend und verhindern nicht selten, dass überhaupt ein Anwalt aufgesucht wird.

Hinzu kommt die Unsicherheit über die Kosten. Man hört eben immer wieder davon, dass bereits für ein Erstgespräch Honorare von einigen Hundert Euro fällig werden können und ist entsprechend vorsichtig.

Genau in diesem Spannungsfeld konnte sich advocado so erfolgreich etablieren. Das Startup zeichnet nämlich konsequent einen modernen und zeitgemäßen Weg, wenn es um den Kontakt zu Anwälten geht. Die Anbahnung erfolgt kinderleicht über die Plattform und ihre verschiedenen Kanäle. Die Ersteinschätzung ist kostenlos und die weitere Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Anwalt wird zum Festpreis vereinbart. Auf diese Weise kann sich der Mandant sicher fühlen und braucht sich keine zusätzlichen Gedanken und Sorgen zu machen, während er ohnehin in vielen Fällen in einer kniffligen Situation steckt und Hilfe braucht.

Dass die Bedienung von advocado darüber hinaus so denkbar einfach und nachvollziehbar ist, dürfte sich ebenfalls stark auf den Erfolg der Plattform ausgewirkt haben. Vor diesem Hintergrund kann man getrost davon ausgehen, dass es den Gründern und ihrem Team gelingen wird, das zentrale Ziel für die Zukunft zu erreichen: Europas führende Plattform für Rechtsberatung zu werden.

 

 

 


 

Über den Autor

Sebastian Huke

Sebastian Huke

Artikel des Autors

Sebastian Huke ist bereits seit 2011 Redakteur und Marketing-Manager beim E-Commerce-Magazin INTERNETHANDEL und seine Begeisterung für neue Geschäftsideen ist kein Geheimnis. Daher betreut er im Magazin sowie im Unternehmensblog die Bereiche Geschäftsideen und Gründung. So stellt Sebastian Huke regelmäßig neue Start-ups vor, führt Interviews, erarbeitet Gründerstorys und verfasst auch themenübergreifende Artikel in den Bereichen Online-Handel und Marketing.