[Gründerstory] Frei geformte Möbel nach Maß: Die OKINLAB GmbH im Porträt

Individualität steht bei vielen Menschen hoch im Kurs und gerade in Bezug auf die Frage, wie wir am liebsten wohnen wollen, wird der persönliche Geschmack gepflegt. Die OKINLAB GmbH aus Saarbrücken berücksichtigt mit ihrer 3D-Webanwendung form.bar genau dieses Bedürfnis und bietet zu erschwinglichen Preisen die Möglichkeit, Möbel selbst zu entwerfen und online zu bestellen.


Es lebe die Individualität: Schreinermöbel für jedermann

Bei der OKINLAB GmbH in Saarbrücken dreht sich alles um individuelles Design. Hier sind es die Kunden selbst, die über eine durchdachte 3D-Webanwendung individuelle Möbel entwerfen und direkt online bestellen können. Geführt wird das ungewöhnliche Angebot unter dem vielsagenden Namen form.bar. Gegründet wurde das Start-up von den beiden Geschäftsführern Nikolas Feth und Alessandro Quaranta. Wie das System von form.bar funktioniert, welche Möglichkeiten dem Kunden zur Verwirklichung seiner individuellen Wohnwünsche zur Verfügung stehen, wie sich die Gründung des kreativen Start-ups gestaltete und welche Faktoren zum bisherigen Erfolg geführt haben, erfahren Sie in unserer aktuellen Gründerstory, die Ihnen einen spannenden Blick hinter die Kulissen eines außergewöhnlichen Unternehmens gewährt.

 

Möbel von der Stange waren gestern: Heute entwirft man einfach selbst

Wenn es um die Einrichtung von Haus oder Wohnung geht, dann führt die meisten von uns der Weg zu einem der großen und bekannten Möbelhäuser. Hier erhalten wir zu überschaubaren Kosten Einrichtungsgegenstände, die, wenn man sich mit der Auswahl ein wenig Mühe gibt, durchaus von guter Qualität sind. Einziger Nachteil: Es handelt sich natürlich nicht um individuelle Einzelstücke, sondern um Massenware. Wer bisher an einer anderen Lösung interessiert war, der musste den Weg zum lokalen Schreiner antreten und sich vom Fachmann ein individuelles Stück anfertigen lassen. Das war allerdings nicht nur mit einigen Barrieren und Unsicherheiten seitens der Kunden, sondern vor allem auch mit ziemlich hohen Kosten verbunden.

 

Diesem Dilemma setzten die früheren Schulfreunde Nikolas Feth und Alessandro Quaranta mit ihrem Start-up der OKINLAB GmbH aus Saarbrücken und deren Web-Plattform form.bar eine ausgesprochen nützliche und hilfreiche Lösung entgegen. Auf den Internetseiten des Unternehmens hat jedermann die Möglichkeit, sich sein ganz individuelles Möbelstück mit wenigen Mausklicks zu entwerfen und frei zu konfigurieren. Die fertigen Kreationen werden dann online bestellt, bei einem Schreiner in der Nähe sorgfältig gefertigt und erreichen den Besteller in der Regel innerhalb von vier Wochen. Mit einem Satz: Individuelle Möbel vom Schreiner gefertigt zu bezahlbaren Preisen.

 

Die Verbindung von Architektur und IT kennzeichnet den Werdegang

Wer angesichts dieser bestechenden, außergewöhnlichen und sehr praktikablen Geschäftsidee auf den Gedanken kommt, dass hier die eröffnen. Man muss in diesem Fall ganz klar sagen, dass vor allem die eigentliche Geschäftsidee an und für sich besticht. Individualisten die Möglichkeit zu bieten, sich ganz bequem am eigenen PC ihre persönlichen Lieblingsstücke für Haus oder Wohnung zu kreieren, ist einfach ein toller Einfall. Dieser wäre allerdings nichts wert, wenn dem Konzept nicht eine wirklich bravuröse Umsetzung gefolgt wäre.

 

Die Web-Applikation zum Entwerfen von Möbelstücken, mit denen sich form.bar dem Markt präsentiert, ist auf der einen Seite wirklich sehr einfach und bietet auf der anderen Seite auf Anhieb eine ganze Menge Spaß und Freude am aktiven Gestalten. Wer sich erst einmal hineingeklickt hat, der kommt vom dem Programm so schnell nicht wieder los und beginnt sofort darüber nachzudenken, welches Möbelstück man sich für welche Ecke der Wohnräume als nächstes gestalten könnte.

Weiter geht es mit der praktischen Umsetzung in Bezug auf die Möbel selbst. Diese werden von sorgfältig ausgewählten Schreinereien in hoher Qualität nach dem Entwurf des Kunden hergestellt und sind vergleichsweise schnell verfügbar. Wenn sie den Kunden erreichen, dann müssen sie noch zusammengebaut werden. Hier verbirgt sich die nächste Überraschung. Es sind nämlich keine Schrauben, Nägel oder sonstigen Metallteile erforderlich.

 

Stattdessen setzt form. bar auf ein innovatives Holzstecksystem, das ebenso leicht zusammenzubauen wie stabil ist und außerdem völlig auf energieintensive Stahlteile verzichtet. An dieser Stelle schließt sich unmittelbar der letzte Erfolgsfaktor an: Die Nachhaltigkeit. Alle Zulieferer achten auf umweltschonende und zertifizierte Abläufe, man verzichtet konsequent auf Schadstoffe und setzt ausschließlich auf Holzwerkstoffe. Außerdem sind die zum Einsatz kommenden Schnittvorlagen so optimiert, dass es beim Schreiner zu einem absoluten Minimalanteil an Verschnitt kommt.

Wer angesichts all dieser Vorteile nun von überaus hohen Preisen für die individuellen Möbel ausgeht, der befindet sich im Irrtum. Die Stücke von form.bar überraschen häufig durch einen vergleichsweise günstigen Preis. Dies gilt vor allem dann, wenn man sie im Vergleich zu den Preisen stellt, die Schreiner im Normalfall für individuelle Anfertigungen berechnen.

 

 


 

Über den Autor

Sebastian Huke

Sebastian Huke

Artikel des Autors

Sebastian Huke ist bereits seit 2011 Redakteur und Marketing-Manager beim E-Commerce-Magazin INTERNETHANDEL und seine Begeisterung für neue Geschäftsideen ist kein Geheimnis. Daher betreut er im Magazin sowie im Unternehmensblog die Bereiche Geschäftsideen und Gründung. So stellt Sebastian Huke regelmäßig neue Start-ups vor, führt Interviews, erarbeitet Gründerstorys und verfasst auch themenübergreifende Artikel in den Bereichen Online-Handel und Marketing.