[Gründerstory] Direkter Draht zwischen Hersteller und Kunde: URBANARA im Gründerportrait

In unserer Gründerstory lernen Sie ein Geschäftskonzept kennen, das eine hohe Produktqualität mit einer direkten Vertriebsstrategie verbindet. URBANARA bietet seinen Kunden ein großes Sortiment hochwertiger Heimtextilien, die unter Ausschluss des Zwischenhandels direkt von ausgewählten Herstellern auf der ganzen Welt bezogen werden. Im Portrait stellen wir Ihnen die Köpfe hinter diesem Konzept vor.


Wenn Sie den Begriff „Heimtextilien“ für veraltet halten und spontan an den sperrigen Wäscheschrank Ihrer Großmutter denken müssen, dann kennen Sie das ansprechende und aufregende Lieferprogramm von URBANARA noch nicht. Das vor drei Jahren eröffnete Start-up mit Hauptsitz in Berlin hat sich voll und ganz der Idee verschrieben, interessierte Kunden mit Decken, Handtüchern, Bettwäsche und textilen Accessoires von hoher Qualität zu versorgen, die aus vielen verschiedenen Ländern stammen. Der Grundgedanke hinter dem Konzept: URBANARA stellt eine direkte Verbindung zwischen den Herstellern auf der einen und den Endkunden auf der anderen Seite her und verzichtet auf den Einsatz von Zwischenhändlern. Da gleichzeitig auf übertriebene Marketing-Budgets verzichtet wird, spiegelt der Preis jedes einzelnen Produktes ausschließlich dessen Qualität wieder.

 

Das Credo: Qualität für jeden zu erschließen

Wohnen, Schlafen, Baden, Essen & Trinken, Deko & Accessoires, Kinder und Inspirationen: So lauten die Produktkategorien im Online-Shop von URBANARA. Das Start-up wurde vor drei Jahren von Claire Davidson, Benjamin Esser und Martin von Wenckstern gegründet, betreibt neben dem Hauptsitz in Berlin eine eigene Niederlassung in Shanghai und hat, so lässt es sich zumindest aus dem Erfolg des jungen Unternehmens schließen, mit seinem Konzept exakt den Nerv vieler Verbraucher im Internet getroffen.

Der Gründungsgedanke war dabei ebenso einfach wie überzeugend: Im Vordergrund stand dabei der Wunsch, jedem interessierten Kunden textile Produkte in hoher Qualität zugänglich zu machen und dabei, durch den Verzicht auf Kosten verschlingende Strukturen, ein attraktives Preisniveau zu bieten. Das Konzept ist rundherum aufgegangen: Mittlerweile ist URBANARA nicht nur drei Jahre alt, sondern stellt seinen Kunden eine wirklich überzeugende Auswahl an attraktiven Produkten zur Verfügung, die auf den ersten Blick für Begeisterung sorgen und spontan zum Stöbern, Entdecken und Einkaufen einladen.

Benjamin Esser war im Vorfeld bei MyFab tätig und hat dort ein ganz ähnliches Geschäftsmodell betreut, das sich allerdings mit Möbeln beschäftigte. Auch bei MyFab ging es um die direkte Verbindung zwischen Hersteller und Endkunde. Mit dem Konzept von URBANARA erfolgte eine interessante Fokussierung auf einen Teilbereich der Einrichtungsbranche. Kürzere Produktions- und Lieferzeiten, insgesamt niedrigere Preise und vor allem auch die Möglichkeit, die angebotenen Produkte aufgrund ihres geringen Gewichts per Flugzeug importieren zu können, gestalten den Handel mit Heimtextilien besonders effizient.

Einer der wichtigsten Faktoren für das Gründerteam ist die durchgängig hohe Qualität der angebotenen Produkte. Diese werden sehr sorgfältig ausgewählt und im laufenden Geschäft immer wieder überprüft und verbessert. Einige der angeschlossenen Hersteller von URBANARA beliefern mit ihren Waren auch die besten Hotelketten der Welt und sind für die ausgezeichnete Qualität der Produkte bekannt.

 

Authentizität und Transparenz als Schlüssel zum Erfolg

URBANARA präsentiert sich seinen Kunden nicht nur als Konzept vom direkten Verkauf ohne Zwischenhandel, sondern auch als immer bekannter werdende Marke. Die angebotenen Produkte werden bei den Herstellern entsprechend gebrandet und das Start-up selber hat alles dafür vollbracht, der eigenen Marke ein anspruchsvolles, authentisches und hochwertiges Image zu verleihen.

Im Mittelpunkt der Handelsstrategie steht dabei ein maximales Maß an Echtheit und Transparenz. Die Produktbeschreibungen auf den Internetseiten von URBANARA lesen sich daher auch kaum wie verkaufsfördernde Texte, sondern vielmehr wie einfühlsame Schilderungen von Herstellungsverfahren, Qualitäten und herausragenden Eigenschaften. Bevor sich ein Kunde für ein bestimmtes Produkt entscheidet, hat er umfassende Möglichkeiten, sich detailliert über den Artikel und seine jeweilige Herkunft zu informieren. Über ausgewählte Hersteller und Partner stellt URBANARA zudem aufwendig produzierte Videos zur Verfügung, in denen man als Verbraucher einen tiefen Einblick in die Unternehmenskultur, Arbeitsbedingungen und die Herstellungsverfahren erhält.

Anfänglich mussten Kunden bei ihren Bestellungen teilweise längere Lieferzeiten in Kauf nehmen. Das hing damit zusammen, dass eingehende Order zunächst eine Weile lang gesammelt und erst dann gebündelt an die jeweiligen Hersteller weitergegeben wurden. Mittlerweile ist das wachsende Team um Gründer und Geschäftsführer Claire Davidson, Benjamin Esser und Martin von Wenckstern allerdings so gut mit Bestellmengen und Produktvolumina vertraut, dass die meisten der angebotenen Artikel sofort lieferbar und damit kurzfristig verfügbar sind.

Dem kreativen und erfolgreichen Start-up ist es damit nicht nur gelungen, dem Begriff Heimtextilien zu neuem Leben zu verhelfen, sondern auch ein Geschäftsmodell zu etablieren, das zum Vorteil der Endkunden auf den Zwischenhandel verzichtet und stattdessen auf eine direkte Verbindung zu allen vertretenen Herstellern setzt.

 


 

 


 

 

Über den Autor

Sebastian Huke

Sebastian Huke

Artikel des Autors

Sebastian Huke ist bereits seit 2011 Redakteur und Marketing-Manager beim E-Commerce-Magazin INTERNETHANDEL und seine Begeisterung für neue Geschäftsideen ist kein Geheimnis. Daher betreut er im Magazin sowie im Unternehmensblog die Bereiche Geschäftsideen und Gründung. So stellt Sebastian Huke regelmäßig neue Start-ups vor, führt Interviews, erarbeitet Gründerstorys und verfasst auch themenübergreifende Artikel in den Bereichen Online-Handel und Marketing.