[Geschäftsidee] DOTANDCROSS® designed flexible Baby- und Kindermöbel

Kinder wachsen schneller aus ihren Sachen heraus, als Eltern lieb ist. So sehr das Heranwachsen des Kindes die Eltern auch erfreut – wirtschaftlich gesehen ist es eine teure Angelegenheit, ein Kind großzuziehen, denn Kinder brauchen innerhalb von kurzen Zeitabständen immer wieder neue Sachen. Neu gekaufte Kleidung in dem einen Jahr passt im nächsten Jahr schon nicht mehr. Bei Spielsachen sieht das ganz ähnlich aus, weil sich die kindlichen Interessen durch den raschen Entwicklungsfortschritt sehr schnell ändern.

Das italienische Designstudio Dogtrot entwickelte mit DOTANDCROSS® darauf eine klare Antwort: Systemmöbel, die sich an die Bedürfnisse des heranwachsenden Kindes flexibel anpassen lassen. Zusammen mit weiteren unabhängigen Designern entwickelte man seit 2014 eine umfangreiche Kollektion von Möbelstücken, die das Kind vom Baby bis ins Teenageralter begleiten. Die Geschäftsidee DOTANDCROSS® wurde von der nationalen und internationalen Fachpresse begeistert gefeiert, ist allerdings in Deutschland noch kaum bekannt. Doch auch hierzulande gibt es genügend Bedarf für Designmöbel im Kinderzimmer, die „mitwachsen“. Die nachhaltige Designidee erfreut natürlich auch die Umwelt, denn sie schont die Rohstoffressourcen.

 

Möbel passen sich der Kindesentwicklung an

Jeder, der Kinder hat, kennt das Problem. Nach ein paar Monaten passen die neu gekauften Sachen nicht mehr, obwohl sie kaum getragen wurden. Insbesondere in Phasen starker Wachstumsschübe kann das ganz schön ins Geld gehen. Was bei der Kleidung aus physikalischen Gründen nicht geht, gelang jedoch bei Kinderwagen und Fahrrädern, die sich an die Wachstumsentwicklung anpassen lassen. Diese Idee hatte auch das Designstudio Dogtrot aus Mansuè im Nordosten Italiens vor Augen, als es begann, das Konzept für DOTANDCROSS® einer Kollektion für flexible Kindermöbel, zu entwickeln.

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In der Welt der Innenarchitektur für Kinder ist DOTANDCROSS® bislang einzigartig. Die beiden Designer Margherita Rui und Alessandro Rado von Dogtrot fanden für das Projekt noch weitere Mitstreiter wie Daniele Bortotto und Giorgia Zanelatto. So entstand mit der Zeit ein interdisziplinäres Team aus Designern, Innenarchitekten und Technikern, welche die Geschäftsidee vorantrieben und kreative Kindermöbelideen in die Tat umsetzten. Alle Möbelstücke aus der Serie DOTANDCROSS® lassen sich nicht nur an die Entwicklung des Kindes anpassen, sondern auch an verschiedene Raumanforderungen. Kinder sollen in diesen Räumen sicher aufwachsen, sich entwickeln, spielen, schlafen und lernen können. Bei dem Designkonzept steht immer die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes an erster Stelle.

Gleich, ob Betten, Tische oder Regalsysteme – die Möbel von DOTANDCROSS® sind hochgradig flexibel nutzbar. Ein Babybett verwandelt sich mit wenigen Handgriffen in eine schicke Sitzgelegenheit fürs Jugendzimmer und ein Tisch namens „Limbo“ lässt sich als höhenverstellbarer Spieltisch, als Tafel und später auch noch als Schreibtisch nutzen. Enorm flexibel ist auch das DOTANDCROSS®-Regalsystem. Einem Baukasten gleich, lassen sich Elemente beliebig kombinieren, wahlweise mit Türen versehen und können zu einer Bücherregalwand ausgebaut werden. Wer als Kind dort seine Spielsachen untergebracht hat, nutzt das Regalsystem später als Bücherregal für Schule und Studium.

 

Flexible Möbel für Kinder haben viel Potenzial

In Deutschland gibt es erst wenige Designer, die Möbel speziell für Kinder entwickeln. Flexible Möbel schon gar nicht. Das lag auch daran, dass viele Eltern bisher keinen großen Wert auf Kindermöbel gelegt haben, weil sie der Meinung waren, dass diese von den Kindern ohnehin nur kurze Zeit genutzt werden. Dieses Argument hat spätestens jetzt ausgedient, denn DOTANDCROSS® zeigt eindrucksvoll, dass Kindermöbel mehr sein können als nur Wohnaccessoires für wenige Jahre. Immer mehr Eltern legen großen Wert darauf, dass Kinder schon früh ihre Persönlichkeit entfalten. Das können sie allerdings nur in einer Raumumgebung, die sie inspiriert und sich flexibel an ihre Bedürfnisse anpassen lässt.

Für Designer ergeben sich mit Geschäftsideen wie DOTANDCROSS® neue Geschäftsfelder, die in Deutschland noch kaum besetzt sind. Als Marketingargument spielt nicht nur das Wohl des Kindes eine Rolle, sondern auch das Umweltbewusstsein der Eltern. Besonders in Deutschland, wo der Umweltgedanke besonders stark ausgeprägt ist, fahren Gründer mit einer zweigleisigen Marketingstrategie am besten. Nachhaltige Nutzungsperspektiven sind inzwischen der beste Garant für Verkaufserfolg. Wer traut sich und zeigt endlich der Welt, dass Deutschland außer Autos auch noch andere Dinge erfolgreich designen kann?

 


 

 

Über den Autor

Sebastian Huke

Sebastian Huke

Artikel des Autors

Sebastian Huke ist bereits seit 2011 Redakteur und Marketing-Manager beim E-Commerce-Magazin INTERNETHANDEL und seine Begeisterung für neue Geschäftsideen ist kein Geheimnis. Daher betreut er im Magazin sowie im Unternehmensblog die Bereiche Geschäftsideen und Gründung. So stellt Sebastian Huke regelmäßig neue Start-ups vor, führt Interviews, erarbeitet Gründerstorys und verfasst auch themenübergreifende Artikel in den Bereichen Online-Handel und Marketing.