[Geschäftsidee] Online-Shop für Fashion aus nachhaltiger und fairer Produktion auf armedangels.de

Modefirmen werden zunehmend umweltbewusster, da ökologisch nachhaltige und sozialverträgliche Produktionsstandards sich langsam aber sicher zu Markenzeichen entwickeln. Vor allem jüngere Käuferschichten fühlen sich von dieser Produktphilosophie angesprochen. So verwundert es nicht, dass hauptsächlich Produkte aus dem Streetfashion-Segment dieser Philosophie folgen, bei der Kinderarbeit ebenso ein No Go ist wie Ausbeutung und Umweltverschmutzung. Die Kunden erreicht man hier nicht mehr mit den klassischen Werbeformen, sondern über Blogs und andere soziale Medien.


Das hatten Martin Höfeler und Anton Jurina, die Gründer der Social Fashion Company GmbH bereits frühzeitig erkannt, als sie im Jahre 2007 in Köln mit www.armedangels.de an den Start gingen. Von Anfang an setzten sie konsequent auf Inbound-Marketing und sparten sich die teure Standardwerbung. Von der Vision getrieben, mit Fashion etwas verändern zu können, sind sie diesen Weg zielstrebig weitergegangen. Heute zählen sie in Deutschland zu den ganz großen im Bereich Eco-Fashion mit Produkten wie T-Shirts, Hoodies, Longsleeves und Jeans. Mit ihren fair produzierten Kollektionen gewann armedangels prominente Unterstützer und darf sich mit Zertifikaten wie „Fair Trade“ und „GOTS“ schmücken. Auch wirtschaftlich hat sich die Arbeit ausgezahlt. Die Streetwear-Fashion ist fester Bestandteil im Sortiment des größten Internet-Marktplatzes für nachhaltige Produkte geworden und die Umsätze liegen inzwischen im siebenstelligen Bereich.

 

Nachhaltigkeit auf allen Ebenen

Geschäftsideen.de Gratis-TestJeder hat einmal klein angefangen, so auch die beiden Gründer Martin Höfeler und Anton Jurina, die im Jahr 2007 mit einer Kollektion von sechs T-Shirts begannen und die Social Fashion Company GmbH in Köln gründeten. Mit der festen Überzeugung, dass Fashion Dinge bewegen kann, arbeiteten sie unermüdlich an der Weiterentwicklung ihrer Social Fashion Company, die die Vision der Gründer bereits im Namen trägt. Der „bewaffnete“ Engel ihres Online-Shops armedangels ist zum Symbol der Produktphilosophie geworden, bei der sie nur mit solchen Produzenten zusammenarbeiten, die nachweislich keine Kinder beschäftigen und die Mitarbeiter nicht ausbeuten. Hierfür steht das Fair Trade Zertifikat, das diese Sozialstandards garantiert, was von unabhängigen Organisationen ständig überprüft wird. Die Arbeiter der Baumwollplantagen verdienen hier über dem Durchschnitt, damit sie sich und ihre Familien ernähren können und nicht in Armut leben müssen. Durch die Zusammenarbeit mit GOTS (Global Organic Textile Standard) wird garantiert, dass nur solche Baumwolle verarbeitet wird, die aus nachhaltig biologischem Anbau stammt. Durch den Verzicht auf Pestizide und Chemikalien beim Anbau der Bio-Baumwolle wird die Umwelt entlastet und der Verbrauch von kostbarem Trinkwasser gesenkt. Auch der Qualität der Endprodukte kommt das zugute. Farben und Aufdrucke sind beständiger und die Styles behalten auch nach dem Waschen noch ihre Form. Damit die Umweltbilanz auf den weiten Transportwegen von den indischen Produzenten nach Europa nicht negativ ausfällt, werden alle Waren mit DHL GoGreen ausgeliefert. Das bedeutet Verringerung des CO2-Ausstoßes bei allen Lieferbewegungen.

Ebenso unkonventionell wie die Produktphilosophie sind auch die Marketingmaßnahmen für armedangels. Mit Inbound-Marketing verzichtet man auf Flyer, Telefonmarketing sowie Außenwerbung und setzt konsequent auf Web 2.0. Suchmaschinenmarketing spielt hier eine ebenso wichtige Rolle wie Blogs und soziale Netzwerke. Von der Zielgruppe gefunden zu werden, die nach den Produkten sucht, die man anbietet, steckt hinter diesem Konzept. Am Anfang dauert es vielleicht länger, wirkt dafür aber umso nachhaltiger, wenn es erst einmal richtig implementiert ist. Darüber hinaus spart es erhebliche Kosten. Durch das Engagement gelang es den Gründern, zahlreiche prominente Unterstützer zu gewinnen. Von Eva Padberg über die Schauspielerin Cosma Shiva Hagen, die als Fairtrade-Botschafterin selbst für armedangels designt, bis hin zu Jessica Schwarz und Thomas D. Insgesamt umfasst das Sortiment von armedangels zurzeit rund 500 verschiedene Fashionartikel in unterschiedlichen Größen für Frauen und Männer. Neben T-Shirts, Hoodies, Longsleeves und Jeans sind auch Accessoires wie Strümpfe und Mützen zu finden. Der Versand erfolgt innerhalb von 1 bis 5 Tagen nach Bestelleingang über DHL GoGreen bei einem Versandkostenpreis von 5,- Euro pro Paket nach Deutschland und Österreich. Der Versand in andere EU-Länder und in die Schweiz kostet jeweils 13,95 Euro pro Lieferung. Zahlungen sind per Nachnahme, Kreditkarten oder PayPal möglich. Viele Produkte sind nicht nur im Online-Shop der armedangels zu finden, sondern auch im avocadostore, einem der größten deutschen Marktplätze für „eco fashion“ und „green lifestyle“.

 

Viel Potenzial für „Social Fashion“

Wer heutzutage einen Online-Shop für Fashion eröffnen will, kommt um diverse Trends nicht mehr herum. Entweder er bietet eine Stilberatung via Style-Check an, setzt auf Mass Customization, wo der Kunde seine Kleidung individuell schneidern lassen kann oder er konzentriert sich auf nachhaltige Produkte. Der letztgenannte Trend ist besonders langlebig, da er mit einem globalen Umdenkungsprozess einhergeht. Die Verbesserung der Lebensbedingungen der Arbeiter in den Erzeugerländern, ökologisch nachhaltige Produktionsmethoden, die die Ressourcen schonen und die Umwelt weniger belasten, sind Themen, die auf allen Agenden der internationalen Politik stehen. In Europa und vor allem in Deutschland sind diese Ideen längst in den Köpfen der Verbraucher angekommen, sodass hier keine große Überzeugungsarbeit mehr zu leisten ist. Da kann ein T-Shirt auch locker 20,- bis 30,- Euro kosten, wenn denn die Qualität stimmt. Für engagierte Existenzgründer, die sich eine Existenz mit dem Handel nachhaltiger Produkte aufbauen möchten, bietet eine Geschäftsidee wie armedangels noch viel Potenzial. Wichtig sind Zertifizierungen wie „Fair Trade“ und andere Siegel, mit denen er gut werben kann. Sie bieten dem Existenzgründer zudem die Gewissheit, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Dahinter stehen nämlich unabhängige Dachorganisationen, die die Vergabe streng reglementieren und regelmäßig vor Ort Kontrollen durchführen.

PS: Wenn Sie wissen möchten, welche Geschäftsidee zu Ihnen passt, probieren Sie doch mal den kostenlosen Test auf Geschäftsideen.de aus.

 


 

 

Über den Autor

Sebastian Huke

Sebastian Huke

Artikel des Autors

Sebastian Huke ist bereits seit 2011 Redakteur und Marketing-Manager beim E-Commerce-Magazin INTERNETHANDEL und seine Begeisterung für neue Geschäftsideen ist kein Geheimnis. Daher betreut er im Magazin sowie im Unternehmensblog die Bereiche Geschäftsideen und Gründung. So stellt Sebastian Huke regelmäßig neue Start-ups vor, führt Interviews, erarbeitet Gründerstorys und verfasst auch themenübergreifende Artikel in den Bereichen Online-Handel und Marketing.