Die Zukunft des Handels: Multichannel-Vertrieb im Möbelhandel

Im Rahmen seines Projektes „Zukunft des Handels“ führte eBay eine Verbraucherumfrage durch, die ergab, dass Verbraucher auch schwere und unhandliche Produkte wie Möbel sowohl offline als auch online kaufen können möchten.  Auch der Möbelhandel wird sich wohl stärker auf die durch neue Technologien veränderten Gegebenheiten im Kauf- und Konsumverhalten der Verbraucher einstellen müssen.

Multichannel-Vertrieb im Möbelhandel

Mehr als die Hälfe der befragten Verbraucher hat sich schon mal darüber geärgert, dass Möbel bei bestimmten Händlern nicht online gekauft werden konnten. Dass auch diese Produkte beim gleichen Händler sowohl stationär im Ladengeschäft als auch über das Internet erworben werden können, empfinden sogar 75 Prozent der Befragten als wichtig. Das Thema Online-Offline-Kombination macht demnach auch vor den traditionellen Möbelhäusern nicht halt. So haben bereits mehr als ein Viertel der Verbraucher bereits Möbel online bestellt und anschließend im Ladengeschäft abgeholt (Click & Collect). Der Multichannel-Vertrieb wird somit auch im Möbelhandel zunehmend zum Erfolgsfaktor und Wettbewerbsvorteil für Händler. Wer nicht hinter der Konkurrenz zurückbleiben will, sollte sich den Anforderungen der Verbraucher anpassen, die heute zu jeder Zeit, an jedem Ort und von jedem Endgerät aus einkaufen können wollen.

Wichtigkeit der Online-Offline-Kombination im Möbelhandel für Verbraucher
Quelle: ebay.de

 

Möbel im Online-Handel und Mobile Commerce

Verkaufsfördernd für die Kanäle online und mobile wirken sich auch virtuelle Einrichtungsassistenten  aus, die etwa jeder dritte Verbraucher schon genutzt hat und die 77 Prozent der Befragten interessant finden. So können die Kunden Produkte vorher in Ruhe virtuell in der eigenen Wohnung betrachten und sind nicht von den Gegebenheiten der Ausstellungsflächen im Möbelhaus abhängig. Auch interaktive Kataloge, mit denen zusätzliche Produktinformationen durch Videos oder 3D-Bilder bereitgestellt werden können, kommen gut an. Immerhin fast jeder vierte Verbraucher hat diese Angebote schon genutzt und ganze 73 Prozent interessieren sich für derartige digitale Einkaufsunterstützungen.

Virtuelle Einrichtungsassistenten und interaktive Kataloge als Trends im Möbel-Online-Handel
Quelle: ebay.de

Etwa 36 Prozent der Einrichtungsgegenstände werden heute online oder mobil verkauft. Eine Quote, die angesichts der Kundenerwartungen an diese Vertriebskanäle und deren hohes Potenzial noch ausbaufähig ist. Dafür muss auf Seiten der Händler jedoch noch deutlich nachgebessert werden: Zu hohe Versandkosten, lange Lieferzeiten und unzureichende Rückgabemöglichkeiten werden von Verbrauchern derzeit genauso als Hindernisse für den Online-Kauf gesehen wie schlechte Produktbeschreibungen und Fotos.

 

Weiterführende Links:

Ergebnisse des eBay-Projektes „Zukunft des Handels“ zeigen: 75 Prozent der Verbraucher wollen Multi-Channel-Angebote für Möbel:
presse.ebay.de/pressrelease/4389

eBay-Studie „Zukunft des Handels“ zeigt: Jeder vierte Verbraucher hat bereits Click & Collect genutzt:
presse.ebay.de/pressrelease/4305

Mehr zum eBay-Projekt „Zukunft des Handels“:
www.internethandel.de/blog/Glossar/Zukunft-des-Handels/

Download:

„Die Zukunft des Handels – Das Buch“ (PDF, 4,5MB):
presse.ebay.de/sites/ebay.de/files/zukunft_des_handels_das_buch.pdf

 

Über den Autor

Sebastian Huke

Sebastian Huke

Artikel des Autors

Sebastian Huke ist bereits seit 2011 Redakteur und Marketing-Manager beim E-Commerce-Magazin INTERNETHANDEL und seine Begeisterung für neue Geschäftsideen ist kein Geheimnis. Daher betreut er im Magazin sowie im Unternehmensblog die Bereiche Geschäftsideen und Gründung. So stellt Sebastian Huke regelmäßig neue Start-ups vor, führt Interviews, erarbeitet Gründerstorys und verfasst auch themenübergreifende Artikel in den Bereichen Online-Handel und Marketing.