Die „Über-uns“-Seite: Tipps und Tricks für gelungene Firmenportraits

Selbst gestandenen Unternehmern fällt es schwer, über sich selber zu berichten. Dabei ist es im Web besonders wichtig, neuen Besuchern die Möglichkeit zu geben, sich kurz und knapp über den jeweiligen Anbieter zu informieren. Wir erklären Ihnen, wie Sie eine überzeugende „Über-uns“-Seite erstellen, nennen Ihnen viele weitere Einsatzbereiche für Ihr Portrait und stellen Ihnen 5 erprobte Tipps zur Verfügung.

Die „Über-uns“-Seite: Tipps und Tricks für gelungene Firmenportraits

Beim Besuch der Web-Seiten der unterschiedlichsten Unternehmen fällt immer wieder auf, dass viele Anbieter es vollständig versäumen, sich ihren Besuchern gebührend vorzustellen. Da entdeckt man eine große Anzahl an Seiten, die zwar umfassend darüber berichten, dass alle Aufgaben besonders sorgfältig ausgeführt werden, dass die Produkte eine außerordentlich hohe Qualität haben oder dass die Kunden rundum zufrieden sind. Es fehlt allerdings die Information darüber, was das Unternehmen überhaupt anbietet. Für den noch fremden Besucher ist das eine sehr unbefriedigende Situation, da er Zeit und Mühe auf sich nehmen muss, um den Unternehmensgegenstand auf eigene Faust heraus zubekommen.

Problematisch wirkt es sich dabei aus, dass die meisten Online-Nutzer von heute weder Zeit noch Mühe in diese Aufgabe investieren wollen. Wenn sich beim Besuch einer neuen Internetseite nicht spätestens auf den zweiten Klick herausstellt, womit sich das Unternehmen eigentlich beschäftigt und was den Interessenten hier genau erwartet, kommt es in der Regel zum Abbruch des Besuchs. Schließlich finden Verbraucher im Web genug Anbieter, die weniger geizig mit ihren zentralen Unternehmensinformationen umgehen.

Vor allem im Online-Handel kommt hinzu, dass eine umfassende Information über den Anbieter eine zwingende Voraussetzung für den Vertrauensaufbau ist. Und ohne ein gewisses Maß an Vertrauen bleiben im E-Commerce die Bestellungen in der Regel aus. Es gibt also für jedes Internetunternehmen sehr gute Gründe, sich mit der Erstellung überzeugender und anschaulicher Firmenportraits zu beschäftigen.

Verschiedene Einsatzbereiche für Ihr Firmenportrait

Es gibt unterschiedliche Formen, in denen sich moderne Unternehmen gegenüber der Öffentlichkeit äußern. Dementsprechend vielseitig sind auch die erforderlichen Firmenportraits. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Formen der Unternehmenspräsentation in Kurzform vor:

Die „Über-uns“ Seite

Ein maßgeblicher Bestandteil Ihrer Online-Kommunikation ist die „Über-uns“ Seite innerhalb Ihres Internetauftritts. Wenn immer ein Besucher das Bedürfnis hat, Auskünfte über Sie zu beschaffen, dann wird ihn sein erster Klick auf diese Seite führen. Von ihr hängt damit ab, ob sich der Interessent anschließend gut und ausreichend gründlich informiert fühlt oder ob er den Eindruck hat, dass ihm wichtige Details vorenthalten werden. Kommt er zu dem Schluss, nicht hinreichend unterrichtet zu sein, dann führt dies oft zu einem unmittelbaren Abbruch des Besuchs. Von daher ist es wichtig, dass die „Über-uns“ Seite möglichst exakt an den Vorstellungen, Wünschen und Erwartungen der jeweiligen Zielgruppe ausgerichtet ist.

Das Portrait in den sozialen Netzwerken

Wenn Sie mit Ihrem Unternehmen innerhalb der sozialen Netze vertreten sind, dann sollten Sie sich Ihren Besuchern auch hier auf angemessene Weise vorstellen. Die Präsentation bei Facebook, Twitter, Google+ & Co. darf dabei ruhig deutlich kürzer und knapper ausfallen als die „Über-uns“ Seite. Außerdem können Sie hier getrost auf einen etwas lockereren Ton zurückgreifen, da innerhalb der sozialen Netze nicht allzu strenge Konventionen in Bezug auf die gegenseitigen Umgangsformen herrschen.

Das Portrait im Unternehmens-Blog

Wenn Sie einen eigenen Blog betreiben, dann hat dies unter anderem den Zweck, dass potenzielle Interessenten und Kunden Ihr Unternehmen durch bestimmte Blogartikel zu interessanten Themen entdecken. Da Ihr Blog von daher häufig das Erste sein wird, was ein denkbarer Kunde von Ihnen zu sehen bekommt, sollten Sie auch hier mit einem kurzen Firmenportrait arbeiten. Sagen Sie Ihren Besuchern in knapper und deutlicher Form, wer Sie sind, womit Sie sich beschäftigen und was Sie dazu prädestiniert, sich fachkundig mit bestimmten Themen zu beschäftigen.

Das Portrait in der Print-Werbung

Wenn Sie innerhalb Ihrer Unternehmenskommunikation mit Print-Werbung arbeiten, dann sollten Sie auch auf Ihren Broschüren, Flyern und Katalogen angeben, mit wem es der Betrachter überhaupt zu tun hat. Die Unternehmenspräsentation auf den Druckerzeugnissen soll und darf deutlich kürzer ausfallen als im Web. Allerdings sollten Sie auch hier maßgebliche Informationen über Ihr Unternehmen und Ihren Geschäftsgegenstand angeben.

Das Kurzportrait in der E-Mail-Kommunikation

Eine interessante und viel beachtete Fläche zur Präsentation Ihres Unternehmens wird in vielen Fällen übersehen und vernachlässigt: Die Rede ist von der Signatur innerhalb Ihrer E-Mails. Nutzen Sie die Möglichkeit, in nur einem Satz zu formulieren, womit Sie sich beschäftigen und was Sie als Unternehmen besonders auszeichnet. Da Sie E-Mails häufig auch an Personen versenden, die bisher Ihre Firma noch nicht kennen, führt eine solche Form der Signatur oft dazu, dass sich ein Empfänger näher mit Ihrem Unternehmen beschäftigt und so unter Umständen zum Kunden wird.

In der Kürze liegt die Würze: Vom Allgemeinen zum Speziellen

Grundsätzlich besteht die eigentliche Kunst bei der Erstellung von angemessenen und wirksamen Unternehmensportraits darin, die richtige Länge und die passende Struktur zu wählen. Gerade im Internet können Sie als Verfasser davon profitieren, dass Ihnen Links die Möglichkeit zur Vertiefung geben, ohne dass der eigentliche Text zu lang oder unübersichtlich wird. Mit anderen Worten: Sie können Ihre Darstellung …

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Über den Autor

Sebastian Huke

Sebastian Huke

Artikel des Autors

Sebastian Huke ist bereits seit 2011 Redakteur und Marketing-Manager beim E-Commerce-Magazin INTERNETHANDEL und seine Begeisterung für neue Geschäftsideen ist kein Geheimnis. Daher betreut er im Magazin sowie im Unternehmensblog die Bereiche Geschäftsideen und Gründung. So stellt Sebastian Huke regelmäßig neue Start-ups vor, führt Interviews, erarbeitet Gründerstorys und verfasst auch themenübergreifende Artikel in den Bereichen Online-Handel und Marketing.