Der plentymarkets E-Commerce-Geschäftsklimaindex geht in die 7. Runde

Bereits zum 7. Mal initiiert plentymarkets gemeinsam mit Newsletter2Go und shopanbieter.de einen E-Commerce-Geschäftsklimaindex. Die entsprechende Befragung dauert noch bis zum 13.01.2017 an. Wir erklären die Bedeutung von branchenbezogenen Indizes, stellen den E-Commerce-Geschäftsklimaindex vor, geben Anregungen, wie man solche Kennzahlen und Trends für das eigene Geschäftsmodell nutzen kann und zeigen Ihnen, wie Sie durch die Teilnahme an der Befragung interessante Preise gewinnen können. Außerdem stellen wir Ihnen die Initiatoren des Geschäftsklimaindex vor.

7. E-Commerce-Geschäftsklimaindex von plentymarkets

Der 7. E-Commerce-Geschäftsklimaindex von plentymarkets folgt in Struktur, Inhalt und Aussagekraft den bisher bereits erfolgreich ermittelten und veröffentlichten Indizes und gehört in der Branche mittlerweile zu den festen und von vielen Händlern interessiert erwarteten Instrumenten zur Analyse der aktuellen Marktlage. Erhoben wird der Index in gleichmäßigen Abständen von drei Monaten. Dadurch sind seine Aussagen fein genug skaliert, um sensibel auf kleine und kleinste Veränderungen am Markt reagieren zu können. Andererseits ist die Befragung ausgesprochen einfach und kurz gehalten, um möglichst vielen Händlern eine Teilnahme zu ermöglichen und um zu knappen, prägnanten und zutreffenden Aussagen zu gelangen.

Insgesamt basiert der E-Commerce-Geschäftsklimaindex auf der Selbsteinschätzung der befragten Teilnehmer. Im Fokus stehen kleine und mittelgroße Online-Händler. Die Befragung selbst findet über ein einfaches Internetformular statt. Der Zeitraum der Erhebung beginnt am 01.01.2017 und endet am 13.01.2017. Besonders interessant an dem anstehenden Index ist, dass er unmittelbar auf das Weihnachtsgeschäft referenziert. Die Teilnehmer werden darüber befragt, wie sie ihren aktuellen Stand bewerten und wie sie die kommenden sechs Monate aus geschäftlicher Perspektive einschätzen. Die konkreten Ergebnisse vom Weihnachtsgeschäft werden sich daher nicht nur in der Einschätzung des Ist-Zustandes, sondern auch in der Prognose auf die nähere Zukunft niederschlagen.

 

Was ist ein Branchenindex überhaupt und wie entsteht der Geschäftsklimaindex?

Wir wollen einen kurzen Blick auf die Frage werfen, um was es sich bei einem Geschäftsindex überhaupt handelt. Nur so ist es möglich, klar zu definieren, wie man solche Kennzahlen als Händler nutzen kann. Ein Index ist einfach gesprochen eine Kennzahl, die dem Zweck dient, einen komplexen Vorgang, eine Entwicklung oder einen Status in eine einfache und vor allem vergleichbare Form zu bringen. Verwenden wir zur Verdeutlichung ein kleines Beispiel. Stellen Sie sich vor, es wäre Ihre Aufgabe, zu ermitteln, wie es eigentlich um den Stahlhandel in Deutschland bestellt ist. Hierzu würden Sie die Umsatzdaten sämtlicher deutscher Stahlhändler nutzen. Sie könnten also für jeden einzelnen Marktteilnehmer und für jeden Tag des Jahres ermitteln, wie die Geschäfte gerade laufen. Nehmen wir rein hypothetisch einmal an, es gäbe hierzulande 25.000 dieser Händler. Gehen wir von insgesamt 250 Arbeitstagen im Jahr aus, so würden wir auf einen Datenbasis von über sechs Millionen einzelnen Zahlen kommen. Denken Sie, dass es Ihnen möglich wäre, diese Zahlen so zu überblicken, dass Ihnen ein plastischer und klarer Eindruck des aktuellen Marktgeschehens entstehen würde?

Natürlich nicht. Niemand kann aus einer solch immensen Datenbasis einen wirklich konkreten Eindruck herleiten. Ganz anders sähe es dagegen aus, wenn Sie die ermittelten Zahlen zusammenfassen würden. Addieren wir doch einfach die Umsätze jedes einzelnen Monats und teilen die sich hieraus ergebenden zwölf Monatsumsätze durch die Anzahl der vertretenen Stahlhändler. Auf diese Weise erhalten wir als Ergebnis den durchschnittlichen Monatsumsatz der Branche. Wir haben insgesamt 12 Werte ermittelt, sodass wir uns nun das ganze Jahr im Vergleich anschauen können. Die Betrachtung der zwölf Werte überfordert niemanden mehr und ist dazu geeignet, ein Bild von der tatsächlichen Marktentwicklung zu zeichnen. Wir haben damit also einen Index geschaffen. Stellen Sie sich vor, Sie würden diese Zahlen nun jedes Jahr analysieren. Auch hier könnten Sie durch die Nutzung von Indizes zum Beispiel ermitteln, wie sich die langfristige Marktentwicklung darstellt. Alternativ könnten Sie auch einzelne Monate oder Quartale auf längere Sicht miteinander vergleichen oder sich die Frage stellen, wie sich die Entwicklung des Stahlhandels im direkten Vergleich von Norddeutschland und Süddeutschland kennzeichnet.

Sicher haben Sie längst verstanden, worauf wir hinaus wollen: Ein Index liefert uns einen vereinfachten und dennoch sehr zutreffenden Überblick über eine ansonsten sehr komplexe und schwierige Materie. Kommen wir nun konkret zum E-Commerce-Geschäftsklimaindex. Dieser will die Stimmung unter den kleinen und mittleren Online-Händlern erfassen. Er stellt den Teilnehmern daher hauptsächlich zwei Fragen:

1. Wie schätzen Sie die aktuelle Geschäftslage Ihres Online-Shops ein?

2. Wie schätzen Sie die Geschäftslage Ihres Online-Shops in den nächsten sechs Monaten ein?

Als Antwortmöglichkeiten stehen jeweils „gut“, „befriedigend“ und „schlecht“ zur Auswahl. Darüber hinaus wird noch angegeben, wie viele Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt sind, um einen Eindruck über die Unternehmensgröße zu vermitteln. Abschließend teilen die Teilnehmer mit, ob sie selbst Kunde bei plentymarkets sind und wählen einen oder mehrere Produktbereiche, in denen sie aktiv sind.

 

Wie können Sie als Händler den Index ganz konkret nutzen?

An den einzelnen Befragungen, mittlerweile wurden bereits sechs Indizes erfolgreich ermittelt, haben jeweils mehrere hundert Händler teilgenommen. Die Ergebnisse werden jeweils normiert, sodass sie sich in einer einzigen Zahl zusammenfassen lassen. Diese liegt im Falle des E-Commerce-Geschäftsklimaindex zwischen 0 und 100. Werte zwischen 0 und 50 würden dabei eher auf eine negative Einschätzung der Teilnehmer hindeuten. Werte zwischen 50 und 100 lassen auf eine eher positive Einstellung schließen.

Wenn Sie diese Werte als Händler bewusst wahrnehmen, dann können Sie sich im ersten Schritt fragen, ob sich die allgemeine Einschätzung der Lage mit ihrer eigenen Wahrnehmung deckt. Nehmen wir an, der E-Commerce-Geschäftsklimaindex läge bei 80,0. Sie könnten daraus schließen, dass ein Großteil der befragten Händler den Markt als überwiegend positiv wahrnimmt und optimistisch in die Zukunft blickt. Teilen Sie diese Einschätzung in Bezug auf Ihr eigenes Unternehmen? Wenn Ihre individuelle Prognose deutlich schlechter ausfällt, dann wissen Sie ab jetzt, dass Sie dem Mittelfeld des Marktes hinterherlaufen. Sie sollten also vielleicht besonders aktiv werden, um den Vorsprung der Mitbewerber zu reduzieren und wieder Anschluss an das Mittelfeld zu erhalten. Wenn Ihre Einschätzung dagegen besser ist als der Index, dann wissen Sie, dass Sie über einen mehr oder weniger großen Vorsprung verfügen. Nutzen Sie diesen klug, um ihn nach Möglichkeit zu vergrößern oder doch mindestens zu erhalten.

Sie sehen also, dass der Index Ihnen einen Maßstab bietet, anhand dessen Sie Ihre eigene Position viel besser einschätzen können. Schließlich agieren wir am Markt nicht allein. Vielmehr besteht das Marktgeschehen aus zahlreichen Faktoren, die von einer Vielzahl von Händlern gemeinsam eingebracht werden. Darüber hinaus kann der Index Ihnen als Frühwarnsystem dienen. Hier zeichnen sich Krisen, problematische Verläufe und rückläufige Entwicklungen nämlich bereits recht früh ab. Verändert sich der Index im direkten Vergleich in auffälliger Weise nach unten, so sollten Sie Vorbereitungen treffen, die Ihnen helfen können, optimal mit kommenden Krisen umzugehen und früh genug Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Sie sehen also: Es lohnt sich aus unterschiedlichen Gründen, den E-Commerce-Geschäftsklimaindex regelmäßig zu verfolgen und seine Entwicklung nachzuvollziehen.

 

Ein Blick in die Vergangenheit: So verliefen die bisherigen Indizes

Der E-Commerce-Geschäftsklimaindex von plentymarkets wurde erstmals im dritten Quartal des Jahres 2015 erhoben. Damals nahmen über 300 Händler an der Befragung teil. Bei mehr als 70 Prozent handelte es sich um Unternehmen mit einer Mitarbeiterzahl zwischen zwei und zehn. Der Index dieser ersten Ausgabe betrug 65,17. Man kann also erkennen, dass bereits hier eine überwiegend positive Einschätzung vorlag. Am zweiten E-Commerce-Geschäftsklimaindex nahmen über 160 Befragte teil. Der  Index stieg in diesem Zeitraum (viertes Quartal 2015) um mehr als zehn Punkte auf einen Wert von 75,24. Im Laufe des Jahres 2016 blieb der Geschäftsklimaindex weitgehend konstant. Er sank lediglich im dritten Quartal 2016 kurz auf unter 70 Punkte, um sich dann aber bereits im vierten Quartal 2016 auf den bisherigen Rekordwert von 75,65 zu steigern.

An dieser vorerst letzten Befragung nahmen mehr als 200 Händler teil. Mittlerweile hat sich der Anteil der Unternehmen mit elf bis 50 Mitarbeitern auf 18,55 Prozent gesteigert. In der ersten Ausgabe des Geschäftsklimaindex lag dieser gerade einmal bei 10,9 Prozent. Somit haben die Ergebnisse mittlerweile auch an Aussagekraft in Bezug auf mittlere Unternehmensgrößen zugenommen.

 

Mitmachen und gewinnen: Den Teilnehmern am Index winken Preise

Ein Geschäftsklimaindex basiert auf den individuellen Einschätzungen der relevanten Branchenmitglieder. Man kann sich leicht vorstellen, dass die Ergebnisse mit zunehmenden Teilnehmerzahlen immer detaillierter und genauer werden. Dies allein sollte für möglichst viele Händler bereits ein guter Grund sein, sich an den Befragungen zu beteiligen. Der Zeitaufwand liegt lediglich bei wenigen Minuten und die Befragung erfolgt ausschließlich per Web-Formular.

Erreichbar ist die Befragung zum 7. E-Commerce-Geschäftsklimaindex bis zum 13.01.2017 unter dem folgenden Link:
http://de.research.net/r/7-plentymarkets-E-Commerce-Geschaeftsklimaindex-IH

Um Händlern einen noch deutlicheren Anreiz für eine Teilnahme zu bieten, verlost plentymarkets unter allen Teilnehmern zwei interessante und attraktive Sachpreise. Zum einen gibt es einen iPad Mini im Wert von 289 Euro zu gewinnen. Zum anderen können Teilnehmer eine Newsletter2Go Premium-Newsletter-Vorlage mit 1-Klick- Produktübernahme im Wert von 649 Euro erhalten. Es lohnt sich also gleich doppelt, an der Befragung zum 7. E-Commerce-Geschäftsklimaindex von plentymarkets teilzunehmen.

Wer sich für die Ergebnisse der bisherigen Indizes interessiert, der entdeckt unter dem folgenden Link eine Reihe von plentymarkets-Veröffentlichungen. Am Seitenende stehen die bisherigen Erhebungen jeweils als pdf-Download zur Verfügung:

http://www.plentymarkets.eu/news/whitepaper/

 


 

 

Über den Autor

Sebastian Huke

Sebastian Huke

Artikel des Autors

Sebastian Huke ist bereits seit 2011 Redakteur und Marketing-Manager beim E-Commerce-Magazin INTERNETHANDEL und seine Begeisterung für neue Geschäftsideen ist kein Geheimnis. Daher betreut er im Magazin sowie im Unternehmensblog die Bereiche Geschäftsideen und Gründung. So stellt Sebastian Huke regelmäßig neue Start-ups vor, führt Interviews, erarbeitet Gründerstorys und verfasst auch themenübergreifende Artikel in den Bereichen Online-Handel und Marketing.