Prüfen, überzeugen, planen: 6 Tipps für den optimalen Businessplan

Die Erstellung eines Businessplans stellt vor allem Einsteiger in die berufliche Selbständigkeit vor schwierige Herausforderungen und wird von vielen Jungunternehmern gerne auf die lange Bank geschoben. Dabei leistet der Geschäftsplan wertvolle Dienste und leitet Entrepreneurs sicher durch die Planungs- und Gründungsphase. Wir zeigen Ihnen, wie Sie den optimalen Businessplan in Eigenregie anfertigen.

6 Tipps für den optimalen Businessplan

Der Businessplan ist eines der wichtigsten Planungswerkzeuge für Gründer und Unternehmer. Da es keine Alternative zu dieser Form des detaillierten Geschäftsplans gibt, sollten Sie sich so früh wie möglich mit seiner Erstellung beschäftigen und größte Sorgfalt walten lassen. Fehler im Businessplan können erhebliche Auswirkungen auf die künftige Entwicklung Ihres Unternehmens haben. Halten Sie dies immer im Hinterkopf, während Sie an dem Dokument arbeiten und lassen Sie sich unter keinen Umständen dazu hinreißen, es hier an Gewissenhaftigkeit mangeln zu lassen. Doch was ist ein Businessplan überhaupt und welche Zwecke erfüllt er? In der Praxis dient Ihnen der Geschäftsplan vor allem in seinen vier zentralen Funktionen:

  • Der Businessplan als Machbarkeitsprüfung
  • Der Businessplan als Unternehmenspräsentation
  • Der Businessplan als Planungshilfe
  • Der Businessplan als Erfolgskontrolle

Bereits vor der eigentlichen Gründung nutzen Sie den Businessplan, um die wirtschaftliche Machbarkeit Ihrer Geschäftsidee kritisch zu überprüfen. Im weiteren Verlauf dient er Ihnen als Präsentationsunterlage bei Gesprächen mit Behörden, Banken, Lieferanten oder Geschäftspartnern. Sie setzen ihn zusätzlich als individuelles Planungsinstrument ein und überprüfen anhand Ihrer Prognosen und Berechnungen fortlaufend den Erfolg Ihres jungen Unternehmens.

Auf den ersten Eindruck kommt es an: Wer schlampig arbeitet, der verliert

Für den Businessplan gibt es keinen verbindlichen formalen Aufbau. Dies wäre angesichts der vielen verschiedenen Arten von Branchen und Unternehmen auch kaum möglich. Was aber in jedem Fall zählt, ist, dass der Geschäftsplan insgesamt einen seriösen, professionellen und verlässlichen Eindruck hinterlässt. Es ist also nicht damit getan, halbherzig ein paar Notizen und Zahlen auf einen Zettel zu kritzeln. Stattdessen sollten Sie sich größte Mühe mit der Erstellung dieses zentralen Dokumentes geben, da es für Ämter, Geldgeber und externe Partner das Erste ist, was sie von Ihrem Unternehmen zu sehen bekommen.

In der Praxis haben sich einige Regeln bewährt, wenn es um die professionelle Erstellung von Businessplänen geht. Im Folgenden haben wir 6 Tipps für Sie zusammengestellt, die Ihnen dabei helfen sollen, den optimalen Geschäftsplan für Ihr Unternehmen zu erarbeiten. Je gründlicher und sorgfältiger Sie dabei vorgehen, desto stärker werden Sie von Ihrer Planung profitieren. Bedenken Sie immer: Der Businessplan bildet einen entscheidenden Erfolgsfaktor für junge Unternehmen und verdient deshalb Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit.

Tipp 1: Allgemeine Verständlichkeit

Ihr Businessplan soll einer außenstehenden Person innerhalb von wenigen Minuten schlüssig erklären, mit welcher Geschäftsidee Sie künftig Ihr Geld verdienen wollen, warum Sie selber vom Erfolg Ihres Konzeptes überzeugt sind und mit welchen konkreten Ergebnissen Sie rechnen. Führen Sie sich vor Augen, dass es sich bei den potenziellen Lesern Ihres Geschäftsplans nicht um ausgewiesene Kenner Ihrer Branche handelt. Sie sollten zwar Kompetenz zeigen, hierbei aber keine branchenspezifischen Kenntnisse voraussetzen. Mitarbeiter von Ämtern und Behörden, Banker und andere Geldgeber …

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Über den Autor

Sebastian Huke

Sebastian Huke

Artikel des Autors

Sebastian Huke ist bereits seit 2011 Redakteur und Marketing-Manager beim E-Commerce-Magazin INTERNETHANDEL und seine Begeisterung für neue Geschäftsideen ist kein Geheimnis. Daher betreut er im Magazin sowie im Unternehmensblog die Bereiche Geschäftsideen und Gründung. So stellt Sebastian Huke regelmäßig neue Start-ups vor, führt Interviews, erarbeitet Gründerstorys und verfasst auch themenübergreifende Artikel in den Bereichen Online-Handel und Marketing.