Für Versandhändler gibt es seit einiger Zeit die Möglichkeit, den täglichen Warensendungen, Flyer, Gutscheine oder auch Warenproben bekannter Firmen wie myToys, DocMorris oder Ernstings Family beizulegen. Hierfür erhält der Händler eine faire Vergütung und kann so seine Versandkosten senken. Auktionsideen berichtet über den Erfolg dieses Konzepts und stellt die aktuellen Produkte vor.
Bereits im September 2009 hat Auktionsideen die PaketPLUS Marketing GmbH in Berlin vorgestellt. Das Unternehmen verbindet Versandhändler mit regelmäßigem Versandvolumen und Werbetreibende, die per Paketbeilage neue Zielgruppen ansprechen wollen. Der große Erfolg des Unternehmens, das erst seit Anfang 2009 am Markt vertreten ist, bildet gemeinsam mit zwei neuen Produktideen speziell für eBay- und Amazon-Händler einen guten Grund, erneut über PaketPLUS zu berichten. Immerhin ist es den beiden Geschäftsführern Bastian Mell und Dr. Alexander Schwinn gelungen, das Versandvolumen innerhalb von nur einem einzigen Jahr von 1,5 Millionen monatlichen Sendungen auf 3 Millionen Sendungen zu steigern und den Kreis der angeschlossenen Versandhändler von 500 auf 1.300 zu erhöhen.
Das Geschäftsprinzip von PaketPLUS in der Kurzübersicht
PaketPLUS bietet Unternehmen die Möglichkeit, Beilagen wie Flyer, Kataloge, Warenproben oder Gutscheine an neue und interessante Zielgruppen zu versenden. Hierzu werden Pakete genutzt, die von Versandhändlern ohnehin an ihre Kunden versendet werden. Die Händler erhalten für das Beifügen bestimmter Beilagen eine Vergütung zwischen 30,00 und 110,00 Euro je tausend Sendungen und bekommen so die Möglichkeit, einen interessanten Zuverdienst zu generieren. Die Werbetreibenden können exakt selektieren, welcher Art von Bestellungen sie Beilagen hinzufügen wollen, um so einen Einfluss auf die Beschaffenheit der anzusprechenden Zielgruppe zu nehmen. Die Beilagen erreichen den Kunden in einer besonders positiv geprägten Situation. Er öffnet ein erwartetes Paket mit einem zuvor bestellten Produkt und ist somit in einer frohen und offenen Erwartungshaltung, wenn er neben seiner Bestellung auch die Beilage eines anderen Unternehmens vorfindet. Werbetreibende und Versandhändler haben von Anfang an positiv auf PaketPLUS reagiert und so konnte das Versandvolumen von anfänglichen 1,5 Millionen Versendungen mittlerweile auf rund 3 Millionen Sendungen gesteigert werden.
Bewertungsbeilagen für eBay- und Amazon-Händler: Eine neue Idee erhöht die Kundenzufriedenheit
Gewerbliche Händler bei eBay und Amazon kennen dieses Problem ganz genau: Der mittel- bis langfristige Verkaufserfolg hängt nicht unerheblich davon ab, ob der jeweilige Kunde nach einem positiv verlaufenen Einkauf das Bewertungssystem nutzt. So ist der begehrte Titel des Verkäufers mit Top-Bewertung bei eBay nur dann erreichbar, wenn der größte Teil der Besteller die detaillierte Bewertung von Deutschlands größtem Online-Auktionshaus vollständig ausfüllt. Während für Kunden von eBay das Beurteilen der Verkäufer im Laufe von Jahren gelernt wurde, hier also eine vergleichsweise große Bereitschaft für die Abgabe von Einschätzungen besteht, sieht die Situation bei Amazon Einkäufen noch weniger positiv aus. Bei eBay kann man von einer Bewertungsquote in Höhe von 80 Prozent ausgehen. Bei Amazon betragen diese lediglich 20 Prozent. Mit einem neuen Konzept will PaketPLUS hier für Abhilfe sorgen. Online-Händler fügen ihren Sendungen eine sogenannte Bewertungsbeilage zu. Diese informiert in attraktiver Gestaltung und freundlicher Ansprache über das jeweilige Bewertungssystem, erklärt dem Empfänger, wie die Beurteilung funktioniert und wie wichtig sie für den Händler ist. Auf der Rückseite der Bewertungsbeilage findet der Kunde eine Belohnung für seine Aufmerksamkeit. Hierbei kann es sich um einen Gutschein, ein besonderes Angebot oder eine besondere Information handeln. PaketPLUS führt derzeitig Tests durch, die den Erfolg dieser Modelle messen und wird seinen Kunden den neuen Service bei positivem Verlauf bereits in Kürze anbieten.

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Ausgabe 84 [10/2010]