[Interview] Service Partner ONE bietet sämtliche Services und Lieferungen rund um den Büroalltag

Ein gut organisiertes und ausgestattetes Büro-Office steigern die Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit der Mitarbeiter. Unternehmen, die sich dieser Tatsache bewusst sind, können über Service Partner ONE jegliche Bedürfnisse von der Kaffeebohne bis hin zum Handwerker auf einer einzigen digitalen Plattform all diese Dinge organisieren, planen und bestellen. Im Interview spricht Mitgründer Sven Hock über den Start und die Entwicklung von Service Partner ONE.



1. Herr Hock, wer sind Sie?

Mein Name ist Sven Hock, ich bin CEO und Mitgründer von Service Partner ONE. Davor war ich als Digitalisierungsberater von Fortune-500-Unternehmen tätig und erlebte in Büros rund um die Welt, wie praktisch es ist, in gut gemanagten Offices mit Obst, Getränken und anderen Services versorgt zu werden.

2. Wie würden Sie Service Partner ONE selbst beschreiben?
Mit unserer kostenlosen Multi-Service-Plattform steuern und überprüfen schon über 1000 Unternehmen sämtliche Services und Lieferungen. Wir bieten alles aus einer Hand: von der Ausstattung mit Kaffeevollautomaten und Wasserspendern über die Gebäudereinigung bis zur Lieferung von Obst, Getränken und Büromaterial. Am Monatsende werden alle Leistungen in einer Rechnung übersichtlich gebündelt. Was Salesforce für den Vertrieb, Google Analytics fürs Marketing und Datev für die Buchhaltung – das ist Service Partner ONE fürs Office Management.


3. Seit wann gibt es Service Partner ONE und was war der entscheidende Gründungsimpuls?

In meinem vorigen Job als Berater für digitale Unternehmen war ich viel in jungen Firmen im Silicon Valley unterwegs. Dort ist mir aufgefallen, dass die Unternehmen es ihren Mitarbeitern an nichts mangeln lassen: Die Leute frühstücken morgens im Büro, mittags bietet ein hauseigener Koch für sie Lunch an, Obst, Getränke und Kaffee gibt es rund um die Uhr für alle kostenlos. Bei meiner Rückkehr habe ich erkannt, dass derartige Rundum-Leistungen für Offices in Europa bisher nur in sehr großen Bürokomplexen angeboten wurden und es keinen Service-Anbieter für kleine und mittlere Bürogrößen gab. Daraus wurde die Idee geboren, sämtliche Services rund ums Büro zentral und digital gesteuert anzubieten. Im Frühjahr 2015 haben wir dann Service Partner ONE gegründet.

4. Wo sehen Sie Ihr Alleinstellungsmerkmal (oder USP) gegenüber Ihren Mitbewerbern?
Alle Dienstleistungen, die wir anbieten, sind für unsere Kunden in einer Anwendung gebündelt. Dieses Webinterface erlaubt es Kunden, Services zu bestellen, abzubestellen oder ihre Lieferungen zu modifizieren, aber auch Feedback für Servicekräfte abzugeben und in direkten Kontakt mit ihren Ansprechpartnern bei Service Partner ONE zu treten.


5. Welches war die größte Herausforderung, die von Ihnen bewältigt werden musste?

Die größte Herausforderung war und ist die Fülle von Dienstleistungen, die wir anbieten. Die Schwierigkeit besteht darin, von Grund auf verschiedene Produkte mit verschiedensten Spezifikationen in einer Shopanwendung vereinen zu können.

6. Wie wurde das Gründungskapital finanziert und war die Finanzplanung auch für kritische Momente innerhalb der ersten sechs Monate ausgelegt?
Wir arbeiten mit einigen namhaften Investoren aus dem In- und Ausland zusammen, die uns vollstes Vertrauen und Unterstützung zusichern. Nach der ersten Seed-Finanzierungsrunde durch Rheingau Founders im Mai 2015 haben wir im Juli 2016 eine Serie-A-Finanzierungsrunde in Höhe von zehn Millionen US-Dollar abgeschlossen. Die Runde wurde von EQT Ventures geführt, dem Venture-Capital-Arm der schwedischen Private-Equity-Gruppe EQT AB. Darüber hinaus beteiligten sich Target Global, Vito Ventures, Rheingau Founders, Ringier Digital Ventures und Earlybird an der Investitionsrunde.


7. Wie überzeugen Sie potenzielle Kunden von Ihren Dienstleistungen?

Wir legen großen Wert darauf, unseren Kunden stets die höchste Qualität zu bieten. Daher wählen wir unsere lokalen Partner sehr sorgfältig aus. Das gilt für jeden Produktbereich: Bei Kaffeevollautomaten arbeiten wir z. B. mit Jura, bei Wasserspendern mit Brita, bei Büromaterial mit Soennecken und bei der Gebäudereinigung mit professionellen namhaften Unternehmen wie der Wisag.

Unsere Kunden überzeugt, dass wir alle gebuchten Services am Ende jedes Monats in einer übersichtlichen Rechnung bündeln und absolute Transparenz gegenüber unseren Kunden gewährleisten. Der wohl wichtigste Punkt ist aber die Multi-Service-Plattform selbst, auf der Kunden alle Produkte und Services mit wenigen Klicks buchen können. Auch Sonderwünsche können wir flexibel umsetzen, z. B. Handwerker, Umzüge oder die komplette Büroausstattung.


8. Welche sind die nächsten angestrebten Meilensteine von Service Partner ONE?

Wir hören genau zu, was unsere Kunden sonst noch in ihrem Büro benötigen und arbeiten daran, unser Portfolio zu erweitern, zum Beispiel haben wir nun auch Catering, Grünpflanzen und Mobility-Services im Angebot. Wir werden weiter national und international expandieren. Unser klares Ziel ist es, den digitalen Wandel des 600-Milliarden-Marktes der Facility Services in Europa anzuführen.

 


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Über den Autor

Sebastian Huke ist bereits seit 2011 Redakteur und Marketing-Manager beim E-Commerce-Magazin INTERNETHANDEL und seine Begeisterung für neue Geschäftsideen ist kein Geheimnis. Daher betreut er im Magazin sowie im Unternehmensblog die Bereiche Geschäftsideen und Gründung. So stellt Sebastian Huke regelmäßig neue Start-ups vor, führt Interviews, erarbeitet Gründerstorys und verfasst auch themenübergreifende Artikel in den Bereichen Online-Handel und Marketing.